Weißenbrunn
Bauausschuss

Barrierefreiheit rückt näher

Die Grundschule Weißenbrunn bekommt einen Aufzug. Für den Schacht in Stahlbauweise und Glas wurden die Bauleistungen vergeben.
Artikel drucken Artikel einbetten
Die Grundschule Weißenbrunn erhält einen barrierefreien Zugang ins Obergeschoss. Das Fundament (am Boden sichtbar) für den Schachtaufzug mit Verglasung wurde bereits erstellt, der Auftrag wurde jetzt vergeben. K.-H. Hofmann
Die Grundschule Weißenbrunn erhält einen barrierefreien Zugang ins Obergeschoss. Das Fundament (am Boden sichtbar) für den Schachtaufzug mit Verglasung wurde bereits erstellt, der Auftrag wurde jetzt vergeben. K.-H. Hofmann

In der jüngsten Sitzung des Bau- und Umweltausschusses der Gemeinde Weißenbrunn wurden die Baumeistertätigkeiten zum barrierefreien Zugang zur Grundschule Weißenbrunn vergeben.

Bürgermeister Egon Herrmann (SPD) wurde vom Gremium einstimmig ermächtigt, die Firma Perthel Stahlbau GmbH, Lobenstein, mit der Durchführung der Bauleistungen für den Aufzugschacht Stahlbau mit Verglasung zur Schaffung der Barrierefreiheit in der Grundschule Weißenbrunn zum Preis von 30 363,03 Euro zu beauftragen. Hierzu informierten Bauamtsleiter Jürgen Fenner und Bürgermeister Herrmann, dass für die barrierefreie Erschließung des Obergeschosses der Grundschule Weißenbrunn der notwendige Aufzugsschacht Stahlbau mit Verglasung im Rahmen einer beschränkten Ausschreibung ohne Teilnahmewettbewerb ausgeschrieben wurde, da die Anlage innerhalb der Wertgrenzen nach der Vergaberichtlinien im kommunalen Bereich des Bayerischen Staatsministeriums des Innern und für Integration vom 31.07.2018 liegt. Die Kostenberechnung lag bei brutto 49 147 Euro. Von 13 angefragten Firmen lagen nur zwei Angebote vor und das Gremium entschied sich für das wirtschaftlich günstigste Angebot, das mit 30 363 Euro um rund 18 783 Euro günstiger liegt als der geschätzte Kostenansatz.

Zu dieser Baumaßnahme erwartet die Gemeinde Zuschüsse in Höhe von 80 bis 90 Prozent aus Finanzausgleichsmitteln für Regionen mit besonderem Handlungsbedarf und weil man sich in der Haushaltskonsolidierung befindet. So sei es von der Regierung in Aussicht gestellt worden, erwähnte der Rathauschef.

Einem Bauantrag auf Anbau an ein bestehendes Wohngebäude zur Schaffung einer Eigentumswohnung in der Gemarkung Reuth konnte vorerst das gemeindliche Einvernehmen nicht erteilt werden. Bauamtsleiter Fenner informierte, dass der Anbau eine Größe von 7,24 Meter mal 7,24 Meter und eine Höhe von 9,15 Meter haben soll und auf drei Etagen aufgeteilt ist.

Das Untergeschoss dient als Doppelgarage, die zwei Vollgeschosse darüber dienen privaten Wohnzwecken. Die Dachneigung des geplanten Pultdaches beträgt fünf Grad und soll mit Trapezblech eingedeckt werden.

Die Abweichungen von den Festsetzungen des Bebauungsplanes, wie Bebauungsgrenze, Dachform, Dachneigung, Dacheindeckung warfen Fragen im Gremium auf, so dass man den Vorschlag der Verwaltung nicht folgen konnte und das gemeindliche Einvernehmen nicht erteilte.

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren