Kronach
Abbau

Bald steht die Kronacher Hofwiese wieder leer

Die Schausteller des Kronacher Freischießens haben ihre Zelte auf der Hofwiese abgebrochen. Eine Verschnaufpause gibt es für die meisten danach aber nicht.
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Die Gondeln des Fahrgeschäfts "Rund um den Tegernsee" sind schon eingepackt. Die Schausteller haben am Montag ihre Fahrgeschäfte und Buden ab 6 Uhr früh abgebaut.  Fotos: Franziska Rieger
Die Gondeln des Fahrgeschäfts "Rund um den Tegernsee" sind schon eingepackt. Die Schausteller haben am Montag ihre Fahrgeschäfte und Buden ab 6 Uhr früh abgebaut. Fotos: Franziska Rieger
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Am Tag nach dem letzten Freischießen-Sonntag herrscht emsiges Treiben auf der Hofwiese. Viele Schausteller sind seit 6 Uhr früh auf den Beinen. Es wird geklopft, gehämmert und schwer getragen. Eine Pause gibt es für die Schausteller und die Helfer nicht. Schließlich zieht ein Großteil der Schausteller gleich auf das Nürnberger Volksfest weiter. So wie Raimund Krug mit seinem Autoscooter. Rund acht Stunden brauchen seine Helfer für den Abbau der Bühne und der Autos. "Kronach ist ein wahres Familienfest", sagt Krug. Besonders bei Kindern und Jugendlichen sei sein Fahrgeschäft beliebt. Das Wetter, das in diesem Jahr nicht immer mitgespielt hat, konnte seinem Umsatz nichts anhaben. "Unser Glück ist, dass wir ein Dach haben", erklärt Krug.

Charly Wittig, der Platzwart der Schützengesellschaft, berichtet, dass einige Schausteller noch bis Anfang September auf der Hofwiese bleiben. Sie ziehen direkt zum Oktoberfest nach München weiter. "Die meisten fahren aber nach Nürnberg zum Volksfest", sagt Wittig. Er rechnet damit, dass die meisten Wagen bis 21 Uhr am Montag verschwunden sind. Die nächtliche Abbausperre wird es laut Wittig in den nächsten Jahren weiter geben. Die Schausteller haben sich gut damit arrangiert.
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