Kronach
Verkehr

Sanierung geht in die heiße Phase: B85 ab heute voll gesperrt

Die Bundesstraße zwischen Kronach und Gundelsdorf wird ab Montag komplett saniert und mehrere Wochen voll gesperrt.
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Die Bundesstraße 85 zwischen Kronach und Gundelsdorf ist ab Montag voll gesperrt. Die Gewerbegebiete können aber trotzdem angefahren werden. Foto: Sandra Hackenberg
Die Bundesstraße 85 zwischen Kronach und Gundelsdorf ist ab Montag voll gesperrt. Die Gewerbegebiete können aber trotzdem angefahren werden. Foto: Sandra Hackenberg
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Der Stau an der provisorischen Ampel kurz vor dem Gewerbegebiet "Blumau" ist der erste Vorbote: Die Sanierung der Bundesstraße 85 zwischen Gundelsdorf und Kronach geht ab Montag in die heiße Phase. Das Staatliche Bauamt Bamberg erneuert auf einer Länge von 3,3 Kilometern die Fahrbahn. Dafür muss die Straße teilweise voll gesperrt werden.

Die Vorarbeiten laufen bereits seit der zweiten Oktoberwoche. Die Mitarbeiter der Baufirma Strabag haben bereits die Rinnen ausgetauscht und Schutzplanken abgebaut. "Für eine qualitative und sichere Durchführung der Straßenbauarbeiten muss die Fahrbahn der B 85 in vier Bauabschnitten für den Durchgangsverkehr voll gesperrt werden", erklärt André Karl vom Bauamt in Bamberg. Dadurch könne die Bauphase deutlich verkürzt werden.

Los geht es am Montag mit ersten Bankettarbeiten im Abschnitt 1 beim Autohaus Vetter. "Wir gehen davon aus, dass die Arbeiten in diesem Bereich spätestens bis Mittwoch abgeschlossen sind", erläutert Karl. Die weiteren Abschnitte würden dann Stück für Stück abgearbeitet. Umleitungen sollen, je nach Bauabschnitt, aktuell ausgeschildert sein.

Gewerbegebiete erreichbar

Trotz zeitweiser Vollsperrung sind die Gewerbegebiete "Blumau" und "Am Zinshof" sowie die Anliegerzufahrten jederzeit erreichbar. "Die weiträumige Umleitung für den Durchgangsverkehr ist entsprechend ausgeschildert", kündigt Karl an.

Aus Richtung Norden erfolgt die Umleitung für Kronach und Hof über den Kreisverkehrsplatz bei Gundelsdorf, über die KC 25 zum Kreisverkehrsplatz bei Friesen und auf der St 2200 weiter in Richtung Kronach auf die B 173. Für den Verkehr aus Richtung Süden verläuft die Umleitung in entgegengesetzter Richtung.

Die Umleitung für die Ziele Lichtenfels, Bamberg und Bayreuth erfolgt auf der B 85 aus Richtung Norden kommend in Haßlach bei Kronach auf die Bundesstraße 89 weiter auf die St 2708 über Mitwitz auf die Bundesstraße 303 weiter auf die St 2208 nach Redwitz an der Rodach auf die B 173 und umgekehrt. "Wir bitten die Verkehrsteilnehmer, den Bereich großräumig zu umfahren", appelliert Karl an die Autofahrer.

Die Gewerbetreibenden an der B 85 müssen sich während den Sanierungsarbeiten auf Behinderungen durch Baugeräte einstellen. "Wartezeiten bis zu fünf Minuten sind möglich", kündigt die Baufirma in einem Schreiben an die Betroffenen an. Alle Grundstückszufahrten seien jedoch nutzbar.

Mit Lärm ist zu rechnen

Das gilt auch für das Charisma-Fitness-Studio. "Wir sind die ganze Zeit zu erreichen", informiert Mitarbeiterin Jennifer Wachter. Während der Bauarbeiten lässt sich Lärm nicht vermeiden. "Das ist natürlich nicht so schön, aber da müssen wir die nächsten Wochen durch", sagt Tim Schmierer vom Autohaus Müller.

Die Oberfläche der B 85 soll laut Plan vom 23. bis zum 25. Oktober abgefräst werden. Die Baufirma bittet darum, die bis zu zehn Zentimeter hohen Kanten - wenn es sich nicht vermeiden lässt - mit erhöhter Vorsicht zu überfahren. Die entsprechenden Bereiche sind während des Fräsens voll gesperrt, doch die möglichen Zufahrten sollen an den Bau-Enden ausgeschildert werden.

"Ab 28. Oktober (Montag) werden weitere Arbeiten auf der Fräsfläche durchgeführt, wie zum Beispiel Reparatur von Schäden im verbleibenden Oberbau und Reinigung der Fräsfläche mit Hochdruckkehrmaschinen", erklärt die Baufirma weiter.

Bauarbeiten bis 16. November

In der dritten Bauwoche werden Restarbeiten durchgeführt, Schutzplanken angebracht und die Fahrbahnmarkierung aufgetragen. Spätestens bis zum 16. November soll die Erneuerung der Bundesstraße 85 abgeschlossen sein.

Zwar könne es während einer Baumaßnahme immer zu unvorhergesehenen Verzögerungen kommen. "Doch so lange die Witterung passt, bin ich guter Dinge, dass wir den Zeitplan einhalten können", zeigt sich Karl optimistisch. Das Staatliche Bauamt Bamberg bittet die Anlieger und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen und Behinderungen während der Bauzeit.

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