Tschirn
Mobilität

Auch ein Rufbus wird in die Gemeinde Tschirn kommen

Mit einer Beteiligung am Nahverkehrskonzept des Landkreises Kronach möchte die Gemeinde Tschirn das Nahverkehrsangebot für ihre Bürger verbessern.
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Auch den Einsatz eines Rufbusses sieht das Nahverkehrskonzept des Landkreises Kronach vor, an dem sich die Gemeinde Tschirn beteiligt. Symbolbild: Ronald Rinklef
Auch den Einsatz eines Rufbusses sieht das Nahverkehrskonzept des Landkreises Kronach vor, an dem sich die Gemeinde Tschirn beteiligt. Symbolbild: Ronald Rinklef

Die Gemeinde Tschirn beteiligt sich am Nahverkehrskonzept des Landkreises. Sie verspricht sich davon eine Verbesserung des Nahverkehrsangebotes. Durch das Mobilitätskonzept werden die beiden derzeit laufenden Systeme zu einem vereint. Es wird dann der reine Schülerverkehr mit einbezogen. Das Nahverkehrskonzept sieht auch den Einsatz eines Rufbusses vor.

Bürgermeister Peter Klinger (CSU) meinte bei der Gemeinderatssitzung, dass die bisherige Verbindung nach Kronach durchaus in Ordnung gewesen sei. Die Querverbindung sei jedoch verbesserungswürdig gewesen, und diese Verbesserung sei jetzt mit dem neuen Konzept sichergestellt.

Mehrkosten in der Wiesenstraße

Gemeinderat Günter Böhnlein (CSU) bezeichnete die Nord/Süd-Verbindung als "in Ordnung". In der Rennsteigregion, bemängelte er, sei jedoch keine "Grundausstattung" vorgesehen.

Der Gemeinderat hielt eine Verbindung von Nordhalben in die Rennsteigregion für notwendig. Man regte deshalb die Direktverbindung von Nordhalben in die Rennsteigregion an. Erfreulich ist, dass der Gemeinde keine Mehrkosten entstehen.

Der Gemeinderat genehmigte die Mehrkosten von knapp 10 000 Euro für die Inliner-Sanierung in der Wiesenstraße. Bürgermeister Klinger informierte darüber, dass man eine Auftragsvergabe für die einsturzgefährdete Bachverrohrung mit Kosten von 69 500 Euro beschlossen habe. Der Betrag sei auch von der Gemeinde bezahlt worden. Die Mehrkosten seien unter anderem auf zwischen Angeboterstellung und Ausführung eingeschwemmtes Geröll zurückzuführen. Dabei mussten 2,6 Tonnen des Gerölls entfernt werden. Außerdem habe während dieser Zeit auch eine Deformierung stattgefunden, die zu Mehrarbeiten beim Ab- und Ausfräßen geführt habe. Des Weiteren seien unsachgemäß erstellte Hausanschlüsse vorgefunden worden.

Der Gemeinderat genehmigte gegen zwei Gegenstimmen die Mehrkosten.



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