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Wallenfels
Gesang

"Angels" sind ein Wallenfelser Aushängeschild

Seit 35 Jahren hinterlassen die "Angels" ihre musikalischen Spuren in Wallenfels. Ein Grund zum Feiern.
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Spurensuche betrieben Thomas Weiß und Linda Kräußel. Foto: Susanne Deuerling
Spurensuche betrieben Thomas Weiß und Linda Kräußel. Foto: Susanne Deuerling
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35 Jahre "Angels" sind 35 Jahre Geschichte im kirchlichen und weltlichen Leben von Wallenfels. 35 Jahre "Angels" sind aber auch zahlreiche Männer und Frauen, die als kleine Kinder zum Singen gekommen sind und nun bereits ihre eigenen Kinder beim Singen und auf der Bühne bewundern können. 35 Jahre "Angels" verbinden Menschen miteinander über die Stadtgrenze hinweg.
Wie Bürgermeister Jens Korn zur Feier dieses Anlasses sagte: "35 Jahre können durchaus ein Jubiläum sein." Er gratulierte und meinte, dass die "Angels" dreierlei Spuren hinterlassen hätten. Mit ihrer Musik, mit ihren Spenden für gemeinnützige Zwecke und in jedem einzelnen "Angel". Es seien Spuren, die geprägt hätten fürs Leben, für die Gemeinschaft und für die Musik.
Der Bürgermeister dankte Chorleiterin Annegret Hümmrich für ihren unermüdlichen Einsatz seit 35 Jahren. "Du bist der Motor und hast die Energie, hier die Kinder und Jugendlichen zu begeistern und Verantwortung über deinen Schuldienst hinaus zu übernehmen."


Auf Spurensuche gegangen

"Spuren hinterlassen", so lautete das Thema, das sich die "Angels" für ihr Jubiläum ausgesucht hatten. Und Spuren haben sie hinterlassen in den vergangenen 35 Jahren. Thomas Weiß und Linda Kräußel gingen diesen Spuren in einem Zwiegespräch nach. Im Mittelgang der Pfarrkirche St. Thomas fanden sie solche Spuren. Zum Beispiel die Festschrift zum 25. Jubiläum, den Stern von Bethlehem, der schon 33-mal beim Krippenspiel in der Kirche aufgegangen ist und auch vom Kindermusical der Herbergssuche erzählt. Mit ihren Weihnachtsliedern waren die "Angels" sogar einmal im Fernsehen. Spuren haben auch die Chorfahrten hinterlassen. Und die erste CD, das war 1998. Dann ging es los mit den ersten kleinen Musicals. Am Anfang stand der "Regenbogenfisch", eine große Spur hat auch "Tabaluga und Lilli" hinterlassen. Am Ende der Spurensuche standen Kinderschuhe, was sie wohl bedeuteten? Nun, da haben die "Angels" Spuren in Form von Kindern hinterlassen, die in die Fußstapfen ihrer Eltern getreten sind und nun selbst im Chor singen.
Aber hören die Spuren hier auf? Nein, denn auch in Zukunft wollen die kleinen und großen "Angels" zusammen mit ihrer Chorleiterin Annegret Hümmrich aktiv bleiben. Und weil die Angels ihre Lieder sowohl in der Kirche als auch bei weltlichen Anlässen zum Besten geben, sind sie immer miteinander unterwegs, gemeinsam im Glauben mit Jesus und in der Gemeinschaft untereinander. Als Vorschau wurde für den Herbst 2018 ein neues Musical in Aussicht gestellt.
Ihr Jubiläum nahmen die kleinen und großen Sänger zum Anlass, die Gottesdienstbesucher in der St. Thomas Kirche mit ihren Liedern zu verzaubern. "Etwas in mir sagt, dass es dich wirklich gibt" und mit allen Besuchern zusammen "Lasset uns gemeinsam" tönten durch das Kirchenschiff. Beim "Halleluja" von Leonhard Cohen konnte man eine Stecknadel fallen hören. "Wir sind alle Kinder dieser Welt" und "Anker in der Zeit" berührten das Herz genauso wie "Gottes Liebe ist so wunderbar", das die kleinen Angels vortrugen. "Komm folge Jesus" wurde zum Schluss gemeinsam mit allen Anwesenden gesungen.
Annegret Hümmrich erinnerte daran, dass Altbürgermeister Peter Hänel die Chorgemeinschaft einst als "Generationen übergreifende Bürgerbewegung" bezeichnet und damit den Nagel auf den Kopf getroffen hatte. Pater Jan Poja verglich die "Angels" mit dem Evangelium; auch da waren die Jünger dem Ruf Jesu gefolgt, genauso wie die Kinder dem Ruf von Annegret Hümmrich. "Ihr habt Spuren in unserer Pfarrgemeinde hinterlassen, in unseren Herzen und in
der ganzen Stadt", betonte er.

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