Kronach
Wettbewerb

Andrea und Ansgar sind Kronachs neue Mathe-Champions

Andrea Fröhlich aus Nordhalben und Ansgar Stein aus Windheim sind die besten Nachwuchsmathematiker im Kreis Kronach.
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Andrea Fröhlich und Ansgar Stein (vorne, von links) sind Kronachs Mathe-Champions. Bürgermeister Egon Herrmann, Schulleiter Ralf Knöchel und Schulamtsdirektorin Gisela Rohde (von links) graulierten den Viertklässlern. Heike Schülein
Andrea Fröhlich und Ansgar Stein (vorne, von links) sind Kronachs Mathe-Champions. Bürgermeister Egon Herrmann, Schulleiter Ralf Knöchel und Schulamtsdirektorin Gisela Rohde (von links) graulierten den Viertklässlern. Heike Schülein

Da rauchten die Köpfe gewaltig! Wie ging das noch? Ein solcher Zahlenmarathon - insbesondere in einer Wettkampfsituation mit einer gehörigen Portion Aufregung und noch mehr bärenstarker Konkurrenz - verlangt höchste Konzentration, kombinatorisches Geschick und vor allem einen kühlen Kopf. Aber alles kein Problem für die "Nachwuchs-Einsteins", die am Dienstag in Weißenbrunn bei den Mathe-Meisterschaften auf Schulamtsebene gegeneinander antraten.

Vorentscheide gewonnen

Dass die teilnehmenden Viertklässler mit Zahlen jonglieren können, hatten sie bereits bei den Vorentscheiden an ihren Schulen bewiesen.

60 Minuten hatten die jungen Zahlenakrobaten Zeit für die anspruchsvollen Aufgaben, die viel Denkvermögen verlangten. Dabei stand die Freude am Knobeln im Vordergrund und weniger das schematische Rechnen. Obwohl es die Aufgaben wahrlich in sich hatten, schafften Andrea Fröhlich von der Grundschule Nordhalben und Ansgar Stein von der Grundschule Windheim eine sehr hohe Punktzahl. "Ich fand die Aufgaben eher leicht und hatte auch ein gutes Gefühl", verriet der zehnjährige Ansgar.

Jetzt zum Bezirksentscheid

Etwas anders sah es Andrea, die ein Jahr jünger ist. Die Schülerin aus Nordhalben hatte so gar nicht mit ihrem Sieg gerechnet, zumal ja alle Teilnehmer gut in Mathematik seien. "Manche Aufgaben fielen mir leicht. Aber es waren auch schwere dabei", räumt sie ein.

Für beide zählt Mathematik zu den Lieblingsfächern. Stolz wie Oskar über ihren Sieg freuen sie sich nun darauf, den Landkreis beim Bezirksentscheid vertreten zu dürfen. Dieser findet am Donnerstag, 13. Dezember, an der Friedrich-Baur-Grundschule in Burgkunstadt statt. Die Siegerehrung wird Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz vornehmen.

"Ihr könnt wirklich stolz sein"

Bei der Siegerehrung in Weißenbrunn zeigten sich Schulleiter Ralf Knöchel, Schulamtsdirektorin Gisela Rohde und Bürgermeister Egon Herrmann voll des Lobes. "Ihr seid die besten Mathematiker der vierten Klasse im ganzen Landkreis und dürft euch alle als Sieger fühlen. Ihr könnt wirklich stolz sein", würdigte Knöchel. Daher erhielten auch alle einen Preis.

Die Anforderungen seien immens hoch und die Aufgaben noch einmal deutlich schwieriger als im bisherigen Schulunterricht, sagte Rohde. "Ihr seid alle Spitze. Ihr habt es wirklich drauf", lobte sie.

Egon Herrmann bedachte die beiden Sieger mit einem Buchgeschenk. Den Teilnehmern und deren Eltern wurde in Weißenbrunn ein kleines Unterhaltungsprogramm geboten. Auch für deren leibliches Wohl war bestens gesorgt.

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