Kronach
Umbau

Alles neu in Notaufnahme der Frankenwaldklinik

In der Helios Frankenwaldklinik gibt es ein neues räumlich und funktionell abgestimmtes Konzept für Notfallpatienten.
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Blick in die neue Notaufnahme der Klinik. Foto: Helios Frankenwaldklinik
Blick in die neue Notaufnahme der Klinik. Foto: Helios Frankenwaldklinik
Wer in diesen Tagen die Zentrale Patientenaufnahme oder die Notaufnahme der Helios Frankenwaldklinik betritt, riecht sofort die frische Farbe an den Wänden und erkennt die veränderten Räumlichkeiten. In den letzten Wochen waren Handwerker und Medizintechnikexperten überall aktiv, haben die Zimmer renoviert und teilweise auch mit neuer Technik ausgestattet.

"Es ist uns gelungen, ein durchdachtes Konzept umzusetzen, das sowohl die Bedürfnisse der Patienten berücksichtigt als auch unseren Mitarbeitern beste Voraussetzungen für eine zügige und angemessene Versorgung der eintreffenden Patienten bietet. An der Erarbeitung waren zahlreiche Mitarbeiter der verschiedenen Fachbereiche beteiligt, so dass letztlich viel Know-how und Erfahrung in die Planung und Umsetzung der Maßnahmen eingeflossen sind. Und das Ergebnis kann sich sehr gut sehen lassen", freut sich Klinikgeschäftsführer Dr. Christian Kloeters über den Abschluss des Umbaus.

Fast alle Patienten, die in die Helios Frankenwaldklinik aufgenommen werden, durchlaufen die Zentrale Patientenaufnahme. Hier werden beispielsweise die Eingangsuntersuchungen für die elektiven, d.h. einbestellten stationären Patienten durchgeführt, bevor sie die jeweilige Station des entsprechenden Fachbereichs aufsuchen.


Geänderte Abläufe

Für die Notfallpatienten, die in der Regel durch den Rettungsdienst eingeliefert werden, stehen spezielle Untersuchungsräume zur Verfügung. Kritische Patienten, die z. B. einen schweren Verkehrsunfall oder einen Herzinfarkt erlitten haben, können in den Schockräumen erstversorgt werden, bevor weitere operative Maßnahmen oder Untersuchungen, etwa im Herzkatheterlabor, eingeleitet werden.

Neben räumlichen Veränderungen wurden auch die Abläufe in der zentralen Notaufnahme angepasst. Im bisherigen Bereich der ZNA steht nun ein Raum für die sogenannte "Triage" zur Verfügung. Speziell geschulte Mitarbeiter werden dort zukünftig alle Patienten, die die Notaufnahme liegend oder gehend erreichen, voruntersuchen. Entsprechend der Schwere ihrer Erkrankungen wird dann entschieden, ob eine sofortige Weiterbehandlung erforderlich ist oder ob der Patienten gegebenfalls warten kann, falls weitere "schwerere Fälle" eintreffen oder eingetroffen sind. Über einen großen Monitor im Wartebereich der Notaufnahme können die Patienten und Begleiter erkennen, wie lange sie warten müssen.
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