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Kronach
Glaube

Abt Maximilian Heim feiert 25. Priesterjubiläum

In seiner Heimatstadt Kronach feierte Abt Maximilian Heim sein 25. Priesterjubiläum. Er leitet seit zwei Jahren die Zisterzienserabtei Heiligenkreuz in Österreich.
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Abt Maximilian Heim kehrte zur Feier seines Priesterjubiläums in seine Heimatstadt Kronach zurück.  Foto: Michael Wunder
Abt Maximilian Heim kehrte zur Feier seines Priesterjubiläums in seine Heimatstadt Kronach zurück. Foto: Michael Wunder
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Abt Maximilian bedankte sich für die Glückwünsche und Geschenke zu seinem silbernen Priesterjubiläum. "Ich habe gerade von den einfachen Menschen wie hier in meiner Heimat Kronach gelernt, Opfer zu bringen und weiß, was es heißt, das Kreuz zu tragen", sagte er.

Regionaldekan und Stadtpfarrer Thomas Teuchgräber, der den Gast nach Kronach eingeladen hatte, dankte dem Jubilar für die geistlichen Dienste. "Es ist beeindruckend, in welcher frohen und frohmachenden Art Du die Botschaft Christi vermittelst", sagte Teuchgräber. Er verwies auch auf die Heimatverbundenheit von Abt Maximilian, der in das Abtwappen sogar die Kronacher Rosen aufgenommen hat.


Gnadenimpulse ausgesendet

Als Festprediger war der Vorgänger von Maximilian Heim, Abt Gregor Henckel-Donnersmarck, nach Kronach gekommen.
Dieser war erfreut, in der Heimatkirche seines Nachfolgers die Predigt halten zu dürfen. "Ich bin überaus glücklich, dass du als 68. Abt die väterliche Führung von Heiligenkreuz übernommen hast", sagte Abt Gregor. Er bezeichnete seinen Nachfolger als "besonderen Stern im Priestertum" der immer wieder Gnadenimpulse aussende. Weiterhin erinnerte er an die "theologischen Werke" von Abt Maximilian, die mehrfach von höchster Stelle ausgezeichnet worden seien. Der Grundstein der neuen, großen Aufgabe als Abt in Heiligenkreuz sei bereits mit der Priesterweihe vor 25 Jahren gelegt worden, sagte der Prediger. Er bezeichnete den Jubilar als ausgezeichneten Hirten, der in eindrucksvoller Weise seiner Herde vorausgehe. Als Stellvertreter Christi in der Gemeinschaft habe er sich im Ringen um die Theologie bereits frühzeitig mit Joseph Ratzinger, dem späteren Papst Benedikt, beschäftigt.

Stadtpfarrer Thomas Teuchgräber überreichte nach dem Festgottesdienst eine Kerze zum Andenken an das Jubiläum. Weiterhin stellte er der "Phil. Theologischen Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz" die Kollekte zur Verfügung. Die Hochschule Heiligenkreuz, die seit 2007 den Namen des bayerischen Papstes trägt, ist mittlerweile eine der größten und bedeutendsten Priester-Ausbildungsstätten im deutschsprachigen Raum.

Neben den Mitzelebranten dankte Abt Maximilian besonders den aus Dresden angereisten Ordensschwestern. Nach den persönlichen Worten lud der Abt alle Gottesdienstbesucher zu einem Empfang mit fränkischer Stärkung ins Pfarrheim ein.

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