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Wallenfels
Nahverkehr

Wallenfels sorgt für Mobilität: Der Bürgerbus kommt

Ein Bürgerbus soll künftig Montagvormittag und Donnerstagnachmittag als Rufbus eingesetzt werden. Innerhalb der Stadt kostet die Fahrt einen Euro, aus den Ortsteilen 1,50 Euro.
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Wie in Tschirn (Bild) soll künftig auch in Wallenfels ein Bürgerbus eingesetzt werden. Foto: Archiv
Wie in Tschirn (Bild) soll künftig auch in Wallenfels ein Bürgerbus eingesetzt werden. Foto: Archiv
Die Stadt Wallenfels will die Nahversorgung mit dem Einsatz eines Bürgerbuses stärken. Der Bus soll als Rufbus zweimal wöchentlich eingesetzt werden. In einen festen Zeitkorridor sollen die Haltestellen angefahren werden.

Der Fahrpreis soll innerhalb der Stadt einen Euro für die einfache Fahrt betragen. Die Fahrgäste aus den Ortsteilen sollen je Fahrt 1,50 Euro bezahlen. Eine Erlaubnis bei der Regierung von Oberfranken hierfür sei unbürokratisch zu bekommen, meinte Bürgermeister Jens Korn. Der von der Stadt vorgeschlagene Plan sieht Montagvormittag und Donnerstagnachmittag vor und wurde einstimmig vom Stadtrat genehmigt.

Der Tourismusverband Oberes Rodachtal soll in einen Zweckverband überführt werden. Der vorgelegte Satzungsentwurf wurde hinsichtlich der Stimmenverteilung und des Finanzbedarfs modifiziert.
"Wir brauchen insgesamt mehr Geld, wenn wir eine ordentliche Tourismusarbeit leisten sollen", sagte Jens Korn in der Stadtratssitzung.

Geschäftsleiter Frank Jakob stellte die Fortschreibung des Haushaltskonsolitierungskonzeptes vor. Dieses Konzept war Auflage für die Stabilisierungshilfe. Finanzielle Verbesserungen zwischen 70 000 und 90 000 Euro werden demnach erzielt, so Jakob. Das Konzept wurde einstimmig beschlossen.

Der Stadtrat übernimmt das Defizit des Kindergartens in Höhe von 2500 Euro. Der bereits geleistete Personalkostenzuschuss betrug insgesamt 332 000 Euro, wovon die Stadt 145 000 zu tragen hatte.

Höheres Defizit zu erwarten

Im kommenden Jahr wird das Defizit wegen erhöhter Personalkosten in der Kinderkrippe höher sein, sagen die bisherigen Zahlen voraus. Es gibt seit längeren den Wunsch von Elternseite, die Öffnungszeiten auszuweiten. Nach Rücksprache mit dem Träger hat man sich bei der Öffnung ab dem kommenden Kindergartenjahr auf 7 Uhr verständigt. Der Kindergarten schließt um 16.30 Uhr, die Kinderkrippe um 14.30 Uhr.

Nachdem die Elternbeiträge bereits im oberen Drittel liegen, erklärte sich die Stadt bereit, das sich daraus ergebende Defizit für zunächst ein Jahr zu übernehmen.

Der Bürgermeister ging auf die laufenden Projekte ein. Hier habe man besonders bei der Gestaltung des Kirchenumfeldes einen weiteren Schritt gemacht. Im Zuge des Stadtumbaus werde der Aufgang zum Friedhof neun gestaltet, ersten Ideen wurden bei der Regierung vorgestellt. Auch beim Friedhof Neuengrün stellte man sich ein klares Ziel, die Sanierung des Leichenhauses soll in diesem Jahr abgeschlossen werden.

Der Bürgermeister informierte, dass der Schulverband Mittelschule in Steinwiesen getagt habe. Ab dem kommenden Schuljahr werde nur die 7. und 8. Klasse in Steinwiesen unterrichtet. In wenigen Jahren wird es den Schulverband in der jetzigen Form aufgrund fehlender Schüler nicht mehr geben, meinte Jens Korn.

Abgesagt wurde die Floßfahrt am vergangenen Wochenende, nachdem es durchgängig zu wenig Wasser gab. Am kommenden Wochenende wird auf alle Fälle wieder geflößt.

Ärger ums Aufstauen

Jens Korn informiert über eine Anzeige nach dem Floßtermin am 6. Juni. Der Bürgermeister wie die Floßmeister vertraten die Meinung, beim Aufstau bescheidskonform gehandelt zu haben. Es müsste eine Klarstellung erfolgen, künftig werde es einen wesentlich größeren Aufwand beim Aufstau geben, informierte der Bürgermeister.

Die Besichtigung der Freiwilligen Feuerwehr Schnaid ist für 24. Juli um 19 Uhr vorgesehen.

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