Förtschendorf
Feuer

Waldbrand bei Förtschendorf schnell gelöscht

Am Mittwoch brannten mehrere Hundert Quadratmeter Hangfläche in Förtschendorf. Das Feuer entstand wahrscheinlich durch Funkenflug beim Flexen. Die Wehrleute hatten einen schwierigen Einsatz, konnten die Flammen aber schnell löschen.
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Die Feuerwehren Förtschendorf, Steinbach am Wald und Teuschnitz löschten den Waldbrand, bevor die Flammen auf den Hochwald übergreifen konnten.  Fotos: Friedwald Schedel
Die Feuerwehren Förtschendorf, Steinbach am Wald und Teuschnitz löschten den Waldbrand, bevor die Flammen auf den Hochwald übergreifen konnten. Fotos: Friedwald Schedel
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Nur geringer Schaden entstand bei einem Waldbrand am frühen Mittwochnachmittag am südlichen Ortsrand von Förtschendorf. Auf einer Fläche von mehreren Hundert Quadratmetern wurden Unterholz und kleinere Bäume vernichtet.

Die Feuerwehren aus Förtschendorf, Steinbach am Wald und Teuschnitz konnten die Flammen am Steilhang löschen, bevor das Feuer auf den angrenzenden Hochwald übergriff.

Unterhalb des abgebrannten Hangs befindet sich eine kleine Baustelle. Dort mauerten und flexten Bauarbeiter. Ein Funke setzte vermutlich das Textilgewebe, das direkt neben dem frischen Mauerwerk den Hang sichern sollte, in Brand. Die Bauarbeiter versuchten, das kleine Feuer selbst zu löschen, aber der Wind fachte es immer mehr an, so dass sich die Flammen den Steilhang empor fraßen.



Gemeinsamer Einsatz

Einsatzleiter Frank Rebhan von der Feuerwehr Förtschendorf, der zusammen mit einem weiteren Kameraden und dem Tanklöschfahrzeug wenige Minuten später zur Stelle war, sah sofort, dass man alleine der Lage nicht Herr werden konnte, und alarmierte die benachbarten Feuerwehren Teuschnitz und Steinbach am Wald. Gemeinsam schafften es die Wehrleute, den Waldbrand oberhalb der Eisenbahnlinie einzudämmen, bevor die Flammen den Hochwald erreicht hatten. Der starke Wind und die extreme Hanglage machten ihnen dabei sehr zu schaffen.

Gerhard Lutz von der Forstbehörde Stadtsteinach berichtete zur Waldbrandgefahr, dass man zurzeit die Stufe drei von fünf habe. Das hänge mit dem milden Winter und der Trockenheit der vergangenen Tage zusammen. Waldbesitzer, die Reisig verbrennen, bat er um besondere Vorsicht, denn das dürre Gras fange sehr schnell Feuer. Lutz hoffte auf baldigen Regen, damit die Waldbrandgefahr nicht weiter steigt.

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