Dörfles
Brauchtum

Über 100 Helfer im Einsatz

Die Kerwa in Dörfles beitet Attraktionen für die ganze Familie. Aber sie fördert auch ganz traditionell im Ort das Zusammengehörigkeitsgefühl.
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Gerüche raten machte den kleinen Kerwabesuchern in Dörfles großen Spaß. Fotos: Geli kempf
Gerüche raten machte den kleinen Kerwabesuchern in Dörfles großen Spaß. Fotos: Geli kempf
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Fast hätte es der Wettergott etwas zu gut gemeint mit der Dörfleser Kirchweih, denn das Wochenende bescherte hochsommerliche Temperaturen. Doch die zahlreichen Gäste ließen sich von der Hitze nicht abhalten, und die Vereinsgemeinschaft kann sich auch dieses Jahr wieder über eine gelungene Kirchweih zu Ehren der Errichtung der Dörfleser Kapelle St. Joseph freuen.

Über hundert freiwillige Helfer sorgen dafür, dass das Fest mit Zelt, Biergarten und kulinarischer "Meile" eine der beliebtesten Veranstaltungen nach der Schützenfestzeit ist. Ein Mix aus verschiedenen Musikrichtungen und leckeren Speisen bei freiem Eintritt und familienfreundlichen Preisen wird geboten.

Die Gäste schätzen vor allem die mit viel Aufwand geschaffene gemütliche Atmosphäre. Die gute Laune der vielen freiwilligen Helfer springt schnell über.


Bis zum Schluss wird geheimgehalten, wer den Bieranstich durchführt. Traditionell wird die Ehre einer um die Dorfgemeinschaft verdienten Person zu teil. Dieses Jahr dufte Harald Wagner den Hammer schwingen, um die Kirchweih offiziell für eröffnet zu erklären.

Kulinarische Highlights waren dieses Jahr wieder die täglich wechselnden Hauptgerichte. S Musikalische Vielfalt durfte ebenfalls nicht fehlen. Von Wirtshausmusik über Rock, Blues und Einlagen der Dörfleser Musikanten war für jeden Geschmack etwas dabei. Zu später Stunde holte Roland Kramp seine Ziechkatz raus und unterhielt die Besucher mit lustigen Liedern wie den "Seidlamo".

Ein Zeltgottesdienst am Samstagabend liegt den Bewohnern am Herzen. Dabei wird für die gute Gemeinschaft gedankt und der Verstorbenen gedacht.

Auch die Kinder kommen nie zu kurz auf dem Familienfest. Am Sonntag wurde die Hüttengaudi-Rallye abgehalten. Jedes Kind musste verschiedene Stationen durchlaufen, um mit einem Gratis-Eis belohnt zu werden. Es musste über Hürden gesprungen, Wasser transportiert oder Gerüche erraten werden.

Die Kronach hatte gerade noch genug Wasser im Bachlauf, damit das Entenrennen stattfinden konnte. 200 Enten wurden für einen guten Zweck verkauft und gingen am Sonntagabend an den Start. Die Besitzer der zehn erstplatzierten Enten erhielten Preise, die von den Dörfleser Firmen gespendet wurden.

Zu später Stunde fand an den drei Tagen in der mit viel Liebe und Aufwand dekorierten Bar "Dörfleser Hüttengaudi" die Kerwa bei sommerliche Abendtemperaturen ihren Ausklang.
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