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Buchbach
Treffen

Traktorfahrer mussten auf Parcours

Die betagten Fahrzeuge haben auch dieses Jahr wieder viele Fans nach Buchbach gezogen, doch nicht nur zum Umzug.
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Der Hindernisparcours des Buchbacher Sportvereins hatte es für die Traktorfahrer in sich. Foto: privat
Der Hindernisparcours des Buchbacher Sportvereins hatte es für die Traktorfahrer in sich. Foto: privat
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Seit zwölf Jahren findet das Treffen jetzt schon statt und wird vom Buchbacher Sportverein unter der Leitung von Fritz Fröba und Gregor Keim organisiert. Auch in diesem Jahr war es ein gelungenes Fest. Zu den Höhepunkten zählte vor allem der Besuch der Frankenbräu-Resi, der Umzug mit den Traktoren durch das Dorf und das spannende Rennen um den "Großen Preis von Buchbach". Den Sieger hatten wohl nur wenige ganz oben auf dem Siegertreppchen erwartet.
Das Treffen begann mit einem Umzug mit den 44 Traktoren, die gekommen waren. Der Vorstand des Sportvereins staunte, dass sogar Traktoren aus Tschirn und Knellendorf die lange Fahrtzeit auf sich nehmen, um am Umzug teilnehmen zu können.


Fünf Hindernisse

Auch die Frankenbräu-Resi (Mandy Farah Bauer) war von Anfang an dabei. Nach ihrem schönsten Moment gefragt, antwortete sie: "Ich war gleich Feuer und Flamme, als ich gebeten wurde, den Umzug mit dem ersten Traktor von Michael Müller anzuführen." Sie meinte, dass dieses Erlebnis sie an ihre Auslandszeit in Kanada erinnere, bei der sie acht Monate auf einer Farm gearbeitet habe und dort auch immer Traktor fahren musste. Gleich im Anschluss saß die "Resi" dann mit drei weiteren Mitgliedern in der Jury: der Zweiten Bürgermeisterin der Gemeinde Steinbach am Wald, Monika Barnickel, und die zwei Traktorspezialisten Lola und Scherbel aus Größau. Das Rennen bestand ging über einen Parcours mit fünf Hindernissen, unter anderem musste mit einem Ball eine Flasche von einem Baumstamm heruntergestoßen werden oder Luftballons zum Platzen gebracht werden.


"120 statt 100 Prozent"

Neun "Rennfahrer" nahmen teil. Die Wertung der Jury war einige Male nicht immer ganz nachvollziehbar. Vor allem die zwei Traktorspezialisten aus Größau fielen mit einer offenbar kritischen Wertung auf. Der Vorsitzende Jens Heublein begründete dies damit, dass die beiden "nicht nur 100 Prozent, sondern 120 Prozent von den Fahrern verlangen" würden.
Dann kam neben Landrat Klaus Löffler auch Steinbachs Bürgermeister Thomas Löffler. Der Bürgermeister und Schirmherr erklärte, dass er selbst schon drei Mal das Rennen mitgefahren sei. Auch gefalle ihm das besondere Flair, das die schon sehr alten Traktoren dem Fest für die ganze Familie verleihen würden.
Den dritten Platz konnte Rüdiger Fröba aus Buchbach erreichen. Auf dem zweiten Treppchen stellte sich Heinz Neubauer aus Buchbach. Seine Tochter Sandra Löffler, die für "Noahs und Heiners Racing Team" gefahren war, gewann und durfte den Wanderpokal und den Pokal für den 1. Platz mit nach Hause nehmen. Das Ergebnis war deshalb für viele überraschend, da Sandra Löffler das Rennen zum ersten Mal mitgefahren war. Dennoch war sie den Parcours fehlerfrei gefahren und konnte damit bei der Jury punkten.
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