Kronach
Filmvorführung

Tettauer Schüler sehen im Film, wie der Körper funktioniert

Die Tettauer Grundschüler waren am Freitagnachmittag in der Filmburg in Kronach, um den neuesten Film von Professor Dietrich Grönemeyer, "Der kleine Medicus" zu sehen. Bürgermeister Peter Ebertsch (Bündnis für Tettau) hatte dazu eingeladen.
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Dietrich Grönemeyer überreichte Felix Wachter in der Kronacher Filmburg ein Buch.  Foto: Veronika Schadeck
Dietrich Grönemeyer überreichte Felix Wachter in der Kronacher Filmburg ein Buch. Foto: Veronika Schadeck
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Der Kinosaal war nahezu voll belegt. Ziel war es unter anderem, den Kindern und auch den Eltern mehr Bewusstsein für gesunde Ernährung, Bewegung nahe zu bringen. Es ging aber mitunter aber auch darum, die Funktionen der einzelnen Körperorgane darzustellen.

Professor Dietrich Grönemeyer, der mittlerweile eine Freundschaft zum Kleintettauer Unternehmer Carl-August Heinz und auch zum Bürgermeister pflegt, ist seit geraumer Zeit mit seinen populärwissenschaftlichen Medizinbüchern in den Literatur-Bestsellerlisten. Diesen Erfolg hat er nun auf den Bereich Film ausgedehnt. Dabei hatte er, zusammen mit den anderen Machern, vor allem den an Anatomie interessierten Nachwuchs im Visier.

Im "kleinen Medicus" geht es darum, die Anatomie spielerisch und kindgerecht aufzubereiten.
Es kommen bunte Pastelltöne und liebliche Charakteren daher, deren Köpfe im Vergleich zu ihren Körpern und Gliedmaßen überproportional groß geraten sind. Action und Fun sind dabei Trumpf, als der kleine Medicus, seine Freundin Lilly und das Versuchskaninchen Rappel in die Wunderwelt des menschlichen Körpers eintauchen. Sie kämpfen gegen Killerzellen.


Vorführund im Tropenhaus denkbar

Nach der Vorführung beantworteten die Schüler Fragen des Professors, beispielsweise wie viele Bandscheiben ein Körper hat, wie hoch ein normaler Ruhepuls ist, mit Bravour. Manche Schüler erklärten, dass sie jetzt weniger Süßes essen und mehr Wasser trinken werden. Für manche Heranwachsende war es schlichtweg cool, zu sehen, wie ein menschlicher Körper funktioniert.

Bürgermeister Peter Ebertsch bedankte sich bei Dietrich Grönemeyer. Er könne sich durchaus vorstellen, im Tropenhaus eine derartige Vorführung zu wiederholen, meinte er. Sein Dank galt dem Professor, der ohne Honorar rund vier Wochen nach der Premiere den Film dem Tettauer Nachwuchs vorstellte. Einige Kinder, die beispielsweise Fragen beantworteten, strahlten, denn sie stellten nicht nur ihr Wissen über die Körperorgane unter Beweis, sondern sie bekamen auch den "kleinen Medicus" als Geschenk.


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