Kronach
Dreikönigsball

Tanzmusik und Fousanaocht

Der Abend hat seinen festen Termin im Kronacher Veranstaltungskalender und die Tanzbegeisterten dankten es mit einem vollen Parkett bis tief in die Nacht.
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Bis tief in die Nacht hinein gehörte das Parkett den Tanzliebhabern aus nah und fern beim Dreikönigsball im Schützenhaus. Die Tanzmusik von "Andorras" lockte Jung und Alt auf die Tanzfläche. Fotos: K.- H. Hofmann
Bis tief in die Nacht hinein gehörte das Parkett den Tanzliebhabern aus nah und fern beim Dreikönigsball im Schützenhaus. Die Tanzmusik von "Andorras" lockte Jung und Alt auf die Tanzfläche. Fotos: K.- H. Hofmann
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Der Dreikönigsball vom Verband landwirtschaftlicher Fachbildung (VlF) und Bayerischen Bauernverband (BBV) Kreisverband Kronach wurde auch in diesem Jahr allen Ansprüchen und Erwartungen gerecht. Er ist und bleibt das Tanzerlebnis für Jung und Alt im Landkreis Kronach.
Die Veranstaltung lockte wieder zahlreiche Liebhaber eines vergnüglichen Ballabends am Abend vor dem Dreikönigstag ins Schützenhaus. Zum einen ist es die schöne Musik der Showband "Andorras" mit einem breiten Spektrum an beliebter Tanzmusik und zum anderen natürlich die Kroniche Fousana ocht mit ihrem Premiere-Auftritt 2017, die Tanzfreunden aus Nah und Fern an diesem Abend viel Spaß bereiteten.
Eröffnet wurde der Abend mit dem traditionellen Wiener Walzer. Nach einigen Runden mit Standard- und lateinamerikanischen Gesellschaftstänzen konnte der stellvertretende Kreisvorsitzende des VlF, Gerd Zehnter, nach Begrüßungsworten an die Besucher, die Kroniche Fousanaocht in den Saal bitten.


"Kronich Feuedunnekeil"

Angeführt von den Stadtsoldaten und musikalisch begleitet von den "Echt'n Kroniche Housnküh", unter Leitung von Heiner Reuß, marschierte das Präsidium, der Elferrat, das Prinzenpaar und die kleine und große Tanzgarde ein. Sie wurden mit einem kräftigen "Kronich Feuedunnekeil" empfangen. Sitzungspräsident Georg Löffler eröffnete den mit Freude erwarteten Auftritt mit einigen humorvollen Worten. Wenn auch in Kronich nix luess woa im vergangenen Jahr so sind die Coburger doch wohl noch schlechter dran. In der Residenzstadt habe sich nämlich Papst Franziskus für dieses Jahr zum Besuch angemeldet und der geht ja bekanntlich immer dorthin, wo Not und Elend am größten sind.
Und dann stellte er das Prinzepaar vor. Seine Tollität Prinz Stefan II., der jeden Brand löschende Viertelmeister, mit den Höhen und Tiefen der Stadt bestens betraute und die Geschäfte leitende Rytter zum Goldenen Turm und ihre Lieblichkeit Prinzessin Caro I., die Feuerwasser liebende, Jedermann zum Tanzen bringende Vollbluteinkäuferin und präsidiale alda Waaf von Wallenfels. Beides sind hochedle Regenten residierend im zweiten Viertel der oberen Stadt im Schatten des altehrwürdigen Stadtturms zu Cranaha und sie entboten der illustren Tanzgesellschaft mit charmanten Worten herzliche Grüße.
Dann gehörte die Tanzfläche den beiden Tanzgarden. Zunächst natürlich der kleinen Tanzgarde des ATSV Kronach unter Leitung ihrer Gardemama Sabrina Stöckert. Anschließend überzeugten die große Mädels, zwölf Top-Models der großen Tanzgarde des ATSV Kronach. Unter Leitung von Melanie Höfner und Karolin Söhnlein legten die grazilen Gardistinnen einen begeisternden Showtanz aufs Parkett.
Danach kam es zu den obligatorischen Ordensverleihungen an die Organisatoren und Veranstalter des Dreikönigsballs. Allen voran die Schatzmeisterin Ute Schwarz (VlF), die stellvertretende Kreisbäuerin Marina Herr (BBV), stellvertretender Kreisobmann Klaus Siegelin (BBV) und der stellvertretende Vorsitzende des VlF, Gerd Zehnter. Erstmals gab es auch eine große Gutscheinverlosung von Produkten der direktvermarkter im Landkreis Kronach.
Nach den heiteren Einlagen der Kroniche Fousanaocht konnten die Besucher zur großartigen Musik der Tanzkapelle "Andorras" noch lange die Tanzbeine schwingen und im herrlichen Ambiente des wohlig dekorierten Schützenhaussaales verweilen und einige fröhliche und gemütliche Stunden erleben. Der Dreikönigsball hat als das Tanzereignis in der Region schon über ein halbes Jahrhundert großen Zuspruch und bis heute nichts an seiner Beliebtheit und Attraktivität verloren.


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