Nordhalben
Marktgemeinderat

Suche nach Jugendtreff-Räumen geht weiter

Für den Jugendtreff in Nordhalben gibt es noch immer keine Räume. Der Marktgemeinderat wurde daher von den Verantwortlichen erneut gebeten, entsprechende Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen.
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Bürgermeister Josef Daum
Bürgermeister Josef Daum
Jugendbeauftragter Kevin Wunder (FW) sprach in der Ratssitzung die Idee an, in der alten Schule Räume zu nutzen. Bürgermeister Josef Daum (CSU) konnte dem jedoch nicht zustimmen. Der große Komplex der alten Schule, der in Zukunft leer stehen wird, soll seiner Aussage nach im Ganzen einer Nutzung zugeführt werden. "Es ist problematisch, einzelne Räume zu vergeben. Die Toiletten sind auf anderen Stockwerken, und die Zimmer können nicht einzeln beheizt werden, so dass immer das komplette Gebäude beheizt werden müsste, was ein Riesenaufwand im Winter wäre", betonte Daum.

Es wäre nach Ansicht des Bürgermeisters auch nicht zu verantworten, dass sich der Jugendtreff hier etwas schaffen würde und später wieder ausziehen müsste, weil das Gebäude dann anderweitig genutzt werden würde. Dies sei ja schon einmal passiert. Als Alternative zog Daum ein Haus in der Schlossbergstraße in Betracht.



Besichtigung des Objektes


Die beiden Jugendbeauftragten Katja Schuberth (CSU) und Kevin Wunder beantragten eine Besichtigung des Objekts zusammen mit den Verantwortlichen des Jugendtreffs, Ursula Letsch und Tanja Müller-Ruf. Dabei solle geklärt werden, ob das Haus überhaupt geeignet wäre, den Jugendtreff aufzunehmen. Für Kevin Wunder (FW) war dies ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Er bat, das Treffen zeitnah und bei Tageslicht durchzuführen.
Helmut Horn (SPD) meinte, dass sich der Bauausschuss und der Bauhof das Objekt anschauen müssten, um eventuelle Mängel zu beseitigen.

Bürgermeister Josef Daum verwies auf ein Pilotprojekt, das noch ausstehe und mit Zuschuss von der Regierung hoch gefördert werde. Nun wäre die Möglichkeit mit dem Jugendtreff gegeben, das Haus in der Schlossbergstraße zu nutzten und es dadurch auch mit Bezuschussung renovieren zu können. "Sollte das Projekt dort nicht verwirklicht werden können, soll sich das neue Stadtumbau-Management mit einbinden, um vielleicht durch sein Leerstandsmanagement ein geeignetes leer stehendes Haus zu finden", meinte Daum.
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