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Steinwiesen
Jubiläum

Stefan Mück ist neuer Kiwanis-Präsident

Den Kiwanis-Club Kronach-Frankenwald gibt es seit 30 Jahren. Das Jubiläum wurde in Steinwiesen gefeiert. Dabei fand auch die Amtsübergabe statt.
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Sekretär Wolfgang Hammerschmidt (rechts) heftete dem neuen Präsidenten Stefan Mück das Präsidenten-Abzeichen an.
Sekretär Wolfgang Hammerschmidt (rechts) heftete dem neuen Präsidenten Stefan Mück das Präsidenten-Abzeichen an.
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Vize-Präsident Stefan Mück freute sich, zur Feier viele Mitglieder des Kiwanis-Clubs Kronach-Frankenwald wie auch des Kiwanis-Clubs Bayreuth begrüßen zu können.
"Da der vorhergehende Präsident während seiner Amtszeit aus dem Club ausschied, mussten wir im vergangenen Jahr viel improvisieren. Trotzdem hat der Club zusammengehalten, sodass wir dieses schwierige Jahr geschafft haben", sagte Mück in seinem Jahresrückblick. Er habe sich deshalb auch nicht als Präsident, sondern als Geschäftsführer zur Überbrückung verstanden. Gemeinsam habe man die bewährten Veranstaltungen wie beispielsweise den Jazz-Frühschoppen und das Orgelkonzert abhalten können.
Ganz nach dem Kiwanis-Motto "Serving the children of the world" habe der Freundeskreis wieder besonders Projekte in Verbindung mit Kindern weltweit oder regional unterstützt.
Das gelte auch für das erstmals im Rahmen der Rosenberg Festspiele dargebotene Kinderstück "Die kleine Hexe".
In einer feierlichen Zeremonie wurde Mück durch die Übergabe der traditionellen Insignien die Verantwortung für die Vereinsführung für das neue Kiwanis-Jahr übertragen. Die Amtskette erhielt er aus Händen von Past-Präsident Reimund Schuberth, während ihm Sekretär Wolfgang Hammerschmidt das Präsidenten-Abzeichen anheftete.
Als Vize-Präsident wurde Henry Weissbach bestimmt, der auch das Amt des Schatzmeisters übernimmt. Sekretärist Wolfgang Hammerschmidt.
Mück stellte das Jahresprogramm vor, das geprägt ist von geselligen Veranstaltungen, Vorträgen und Firmenbesuchen. Man werde liebgewordene Traditionen wie den Weihnachtsmarkt, das Orgelkonzert, den Jazz-Frühschoppen und den Schützenfestbesuch beibehalten, aber auch verlorengegangene wie unter anderem das Johannisfeuer oder die Zweitagesfahrt neu beleben. Auch an einem Bierbraukurs können die Clubmitglieder teilnehmen.
Die Service-Club-Organisation Kiwanis unterstützt das Projekt "Eliminate" gegen frühkindliche und mütterliche Tetanuserkrankungen, das Gewaltpräventions-Projekt "Geheimsache Igel" sowie das Schulsachen-Projekt und engagiert sich im Bereich der Flüchtlingshilfe. Insofern liegt auch das Hauptziel des Kronacher Clubs im kommenden Jahr in der Fortführung seines sozialen Engagements.
"Falls es wieder ein Kinderstück bei den Rosenberg Festspielen geben wird, werden wir dieses ebenfalls wieder unterstützen", kündigte Mück an. Einen Schwerpunkt soll die Hilfe für sozialkulturell benachteiligte Kinder am Sonderpädagogischen Förderzentrum Kronach bilden. Hierbei will man mit dem Patenclub aus Zillertal kooperieren.
Angedacht seien eventuell ein Schüleraustausch oder auch eine gemeinsame Abschlussfahrt. Anlässlich des anstehenden Jubiläums "500 Jahre Reformation" wird Georg Zenk den Vortrag "Was Martin Luther wollte" halten. Auch eine Fahrt nach Naumburg sowie das Orgelkonzert mit Dekanatskantor Marius Popp stehen unter dem Motto.
Die Meetings sollen umstrukturiert werden: Sie werden stets unter einem bestimmten Thema stehen und mit Fachvorträgen ergänzt. Ein großes Anliegen ist dem neuen Präsidenten, dass die Frauen verstärkt ins Clubgeschehen eingebunden werden.
Musikalisch stimmungsvoll umrahmt wurde die Jubiläumsfeier vom "Trio Palazzo": Uwe Kohls am Piano, dem Trompeter Jonathan Beisiegel sowie dem lyrischen Tenor Andreas Barth, ehemaliges Mitglied der "12 Tenöre". Sie offerierten eine musikalische Reise durch alle Genres.

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