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Stadtrat erhöht Zuschuss für "Kronach leuchtet"

Bei zwei Gegenstimmen wurde die städtische Förderung für "Kronach leuchtet" angehoben. Mit Bauhofleistungen umfasst sie nun 15 000 statt bisher 10 000 Euro. Dies wurde am Montag im Stadtrat beschlossen.
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Das beleuchtete Pfarrzentrum bei "Kronach leuchtet" im vergangenen Jahr. Foto: Archiv/Michael Gründel
Das beleuchtete Pfarrzentrum bei "Kronach leuchtet" im vergangenen Jahr. Foto: Archiv/Michael Gründel
Die Stadt Kronach weiß, was sie an der Veranstaltung "Kronach leuchtet" hat. Das wurde in der Stadtratssitzung deutlich. Daran ändern auch die beiden Stimmen (Carin Bülling und Markus Wich, beide CSU) gegen die Erhöhung des städtischen Zuschusses um 50 Prozent auf 15 000 Euro nichts. Die Hälfte dieses Geldes wird mit Bauhofleistungen verrechnet.

"Die Veranstaltung hat sich hervorragend entwickelt. Sie hat eine große Strahlkraft", bescheinigte Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein (FW) den beiden Organisatoren Rainer Kober und Klaus Metzler, die ihr Projekt und die weiteren Planungen vorstellten.

Alle Räte pflichteten dieser Meinung bei. Bülling gab jedoch zu Bedenken, dass bei anderen Vereinen der Rotstift angesetzt, hier aber über eine Erhöhung der Zuschüssen diskutiert werde. Wich meinte, mit 10 000 Euro an Leistungen sei Kronach angesichts seiner Finanzlage schon gut dabei. Auch Hans-Georg Simon (FW) mahnte an, dass Dritte mehr mit ins Boot geholt werden müssten, etwa die Gastronomie oder die Kirche, die ja von dem Ereignis auch profitierten.


Besonderer Stellenwert

"Vereine sind weiche Standortfaktoren, sie leisten etwas für die Lebensqualität", betonte Karl H. Fick (SPD). Und wenn eine Veranstaltung 90 000 Menschen anlocke, dann habe sie eine Qualität, die ihresgleichen suche. Das sah auch der Bürgermeister so. Er betonte allerdings, dass weitere Zuschuss-Steigerungen in den nächsten Jahren erst einmal passé sein müssten.

Kober wies darauf hin, dass "Kronach leuchtet" heuer zum neunten Mal stattfinde und über die Kreisgrenzen hinaus große Anerkennung finde. Metzler erwähnte, dass inzwischen schon etwa 30 Prozent der Event-Besucher aus Nachbarlandkreisen und rund 20 Prozent von noch weiter weg nach Kronach kämen. Heuer wolle man die Festung unter anderem mit einem Lichtweg ganz besonders in die Veranstaltung einbauen, blickte er nach vorn. Heinz Hausmann (CSU) wünschte sich schließlich, dass ein Teil der Installationen dauerhaft bleiben könnte. Dem pflichtete Kober bei. Dafür müssten aber alle Beteiligten zusammenwirken.
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