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Steinwiesen
Tradition

Sonderlob für zwei Helferinnen

Pfarrer Reis lud zum Neujahrsempfang nach Steinwiesen ein und dankte den ehrenamtlichen Mitarbeitern.
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Pfarrer Richard F. Reis (hinten rechts) bei seiner Laudatio für die ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen beim Neujahrsempfang 2017. Im Vordergrund ein Teil der Bläsergruppe des Musikvereins Steinwiesen, der die Feier musikalisch umrahmte. Foto: Susanne Deuerling
Pfarrer Richard F. Reis (hinten rechts) bei seiner Laudatio für die ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen beim Neujahrsempfang 2017. Im Vordergrund ein Teil der Bläsergruppe des Musikvereins Steinwiesen, der die Feier musikalisch umrahmte. Foto: Susanne Deuerling
Es ist eine liebgewonnene Tradition geworden, mit einem Neujahrsempfang im Pfarrsaal all den unermüdlichen ehrenamtlichen Mitarbeitern der Pfarrei St. Marien in Steinwiesen zu danken. In diesem Jahr freute es Pfarrer Richard F. Reis besonders, dass viele Jugendliche der Einladung gefolgt sind.

Gerne hätte der "Hausherr" mit Stolz verkündet, dass die Baumaßnahmen im Pfarrheim abgeschlossen sind, aber leider muss dies auf den nächsten Neujahrsempfang vertagt werden. "Aber ich bin guter Hoffnung, dass wir in 2017 endlich fertig werden, der Saal, der Aufzug und der ganze Vorplatz endlich so sind, wie wir uns das vorstellen", seufzte Pfarrer Reis. Mit Stolz aber erfüllte es ihn, dass er sich voll und ganz auf seine Helfer und Helferinnen verlassen kann, die ihr Ehrenamt mit großem Engagement ausführen. "Ohne sie alle, die ihre Zeit opfern, hätten wir das Jahr 2016 nicht geschafft", lobte Pfarrer Reis die Männer und Frauen, die oftmals ganz leise im Hintergrund wertvolle Arbeit für die Pfarrei leisten.

Kirchenpfleger Walter Schmittdorsch hatte eigentlich sagen wollen, wie schön der neue Saal und alles geworden ist, doch leider war es damit nichts. Aber es gibt ja noch den Pfarrgarten, der ein Juwel geworden ist, und die Kirche, die von Besuchern immer wieder als Schmuckstück bezeichnet wird. Viele helfen mit, damit es vorwärts geht. Aber Schmittdorsch hob zwei Frauen besonders heraus, die viel leisten und aushalten müssen. Pfarrsekretärin Cornelia Ströhlein arbeitet seit einem Jahr nur "in Staub und Dreck und Lärm" und habe sich nie beklagt. Und da ist Kathrin Gremer-Schneider, die diesen Dreck immer wieder beseitigt, die es schaffe, dass bei Veranstaltungen im Pfarrzentrum alles immer wieder sauber ist - auch wenn das im vergangenen Jahr wirklich eine Herausforderung gewesen sei.

Zweiter Bürgermeister und Mitglied der Kirchenverwaltung, Bruno Beierlorzer, gab einen kurzen Abriss über die Arbeiten, die im Pfarrzentrum bereits geleistet wurden. Der Aufzug ist eingebaut, wenn auch noch nicht betriebsbereit. Allerdings fehl noch eine Tür. Die Behindertentoilette ist fertig und beim Notausgang vom Saal in den hinteren Hof ist die Türe drin, aber es fehlt noch die Treppe. Dem Brandschutz musste auch Genüge getan werden. Neue Türen in Saal, Küche und Toiletten sind bereits eingebaut.

"Gerade was den Brandschutz anbelangt, haben wir viele Auflagen zu erfüllen", sagte Beierlorzer. Das beinhaltet auch Durchbrüche für Fluchttüren im gesamten Haus. Ein großes Projekt war außen der Abbau der Marter vor der Kirche. Eigentlich keine große Sache, die Marter wurde eingelagert, aber dann musste das Fundament entfernt werden. Und das hätte ein halbes Haus getragen. 5,6 Tonnen Beton waren im Boden verankert. "Es stehen noch viele Arbeiten an, aber ich bin zuversichtlich, dass wir es gemeinsam schaffen", betonte Bruno Beierlorzer.

Für Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Klaus Wunder liegt der Grund für das gute Gelingen das ganze Jahr über auch in der guten Zusammenarbeit der einzelnen kirchlichen Gremien in der Pfarrei. Hier schloss er auch das Seniorentreffteam mit ein, denn die Seniorennachmittage sind ein fester Bestandteil des kirchlichen Lebens.
Umrahmt wurde der offizielle Teil von der Bläsergruppe des Musikvereins Steinwiesen unter der Leitung von Dirigent Wolfgang Schrepfer. Dem Neujahrsempfang war ein Dankgottesdienst in der Pfarrkirche Mariae Geburt vorausgegangen, den Pfarrer Richard F. Reis zelebrierte.

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