Kronach
Innovation

Schreibtisch wird bei Rosenmesse zu Hochbeet

Bei der Rosen- und Gartenmesse gab es nicht nur alles für Garten und Haus, sondern vor allem auch für den individuellen Menschen und dessen Bedürfnisse. Ein besonderer Blickfang war der Stand der Pflanzenspezialistin Susanne Benkenstein aus Au.
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Mathilde Hutzl aus Kronach interessierte sich aufgrund ihrer Rückenprobleme für den Hochbeetbau. Sie möchte sich gemeinsam mit ihrem Mann ein Hochbeet bauen und stellte Susanne Benkenstein Fragen zur Schichtfüllung. Foto: Mariell Dörrschmidt
Mathilde Hutzl aus Kronach interessierte sich aufgrund ihrer Rückenprobleme für den Hochbeetbau. Sie möchte sich gemeinsam mit ihrem Mann ein Hochbeet bauen und stellte Susanne Benkenstein Fragen zur Schichtfüllung. Foto: Mariell Dörrschmidt
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Sie hat einen massiven Holzschreibtisch mitgebracht, den sie zu einem kreativen Hochbeet verwandelt hat. Behindertengerecht und ideal zum Gärtnern im Sitzen, zog diese Pflanztisch-Innovation viele Interessierte mit grünem Daumen an. Kompetent beantwortete die Gärtnermeisterin am Nachmittag alle Fragen zu Materialien, Befüllen und Technik, erklärte die einzelnen Bauschritte und gab hilfreiche Tipps für ein gelungenes Gartenvergnügen.

Denn damit Rückenschmerzen, schwere Beine oder ein Rollstuhl einem Gartenfreund nicht zum Verhängnis werden müssen, hat sich Gärtnermeisterin Susanne Benkenstein mit dem Hochbeetbau beschäftigt. Seit vier Jahren ist die 34- Jährige nun mit ihrem Konzept auf dem Markt und freut sich, wenn sie Menschen die Freude am eigenen Garten schenken kann: "Es gibt so viel ungenutzten Raum im Garten und vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten.
Ein Hochbeet ist für jeden was", erklärt die Expertin und fügt hinzu, dass ein Garten in der schnelllebigen Zeit wieder Spaß und Lust machen soll: "Das Leben ist immer nur auf Gehen und Stehen ausgerichtet. An einem Hochbeet ist das Gärtnern beispielsweise für Rollstuhlfahrer möglich."


Platzsparende Lösung

Zudem sei ein selbstgebautes Hochbeet eine platzsparende Lösung: "Man braucht nicht viel Platz im Garten. Man kann den Pflanztisch nach eigenen Wünschen und Maßen zusammenstellen." Außerdem könne man viel Geld sparen, indem man bereits vorhandenes Material verwendet: "Meine Idee ist, altem Zeug wieder einen neuen Sinn zu geben", freut sich die kreative Gärtnermeisterin, die schon die unterschiedlichsten Varianten von Hochbeeten gebaut hat: "Für meine Schwiegermutter habe ich einen vier Meter langen Pflanztisch gebaut. Das war mein größtes Hochbeet."

Besonders wichtig ist es ihr, eine bestmögliche Lösung für ihre Kunden zu finden: "Das Hochbeet wird genau maßgeschneidert. Ich komme in den Garten, suche einen Standplatz, bespreche mich mit dem Kunden und mache dann eine Entwurfsskizze." Dabei schreckt Susanne Benkenstein auch vor keinem Material zurück: "Stein, Holz oder Glasbausteine. Es ist eigentlich alles möglich."




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