Seibelsdorf
Freizeit

"Salz in der Suppe des Wanderns"

Die Seibelsdorfer Ortsgruppe des Frankenwaldvereins weihte am Samstag offiziell ihr Steigla Muschelkalkweg ein.
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Zahlreiche Wanderer folgten der Einladung der Frankenwaldvereins-Ortsgruppe zur Auftaktwanderung auf dem Muschelkalkweg.  Foto: Christine Fischer
Zahlreiche Wanderer folgten der Einladung der Frankenwaldvereins-Ortsgruppe zur Auftaktwanderung auf dem Muschelkalkweg. Foto: Christine Fischer
Kaum setzte sich die festliche Wandergesellschaft am Samstag in der Ortsmitte von Seibelsdorf in Bewegung, schickte der Himmel ein paar wenige Regentropfen zur Erde. Doch es sollten die einzigen bleiben während der Eröffnungswanderung auf dem neuen Muschelkalkweg, vielleicht war es ja sozusagen die Taufe von oben.

Eine stattliche Anzahl Wanderer von zahlreichen befreundeten Ortsgruppe des Frankenwaldvereins und sogar des Fichtelgebirgsvereins hatte sich am bundesweit ersten "Tag des Wanderns" an der neuen Wandertafel eingefunden, um mit den Mitgliedern der FWV-Ortsgruppe Seibelsdorf passend zum Motto des Tages ihr Frankenwaldsteigla Muschelkalkweg einzuweihen.

Viel Herzblut und Arbeit haben Obmann Karl Schoger und sein Team in die Ausarbeitung und Markierung der Strecke gesteckt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Auf einem 11,5 Kilometer langen Rundweg können die Wanderer die zwei Gesichter des Frankenwaldes so deutlich sehen wie sonst selten nur. Halb geht man den Weg auf bewaldeten Hängen des Frankenwaldes, halb führt er durch das eher flache und landwirtschaftlich genutzte Obermainische Hügelland. Dunkler Kieselschiefer und graues Vulkangestein wechseln sich mit hellem und manchmal fast weißem Muschelkalk ab.

Sportlich unterwegs ist man auf dem Muschelkalkweg obendrein, überwindet man doch den gewaltigsten Höhenunterschied im ganzen Frankenwald - vom Losaugraben (370 Höhenmeter) hinauf zur Radspitze (678 Meter). Auf der Höhe öffnen sich herrliche Ausblicke bis zum Staffelberg, Kloster Banz und Vierzehnheiligen. "Lust aufs Wandern" wolle man mit dem Tag des Wanderns und den Steigla vermitteln, hatte Obmann Karl Schoger eingangs gesagt, als er zusammen mit Marktrodachs Bürgermeister Norbert Gräbner die neue Wandertafel enthüllte. Und Gräbner hatte die "Steigla" als "Salz in der Suppe des Wanderns" bezeichnet. Davon könnten sich die Wanderer nach dem kurzen Festakt in der Seibelsdorfer Ortsmitte gleich selbst überzeugen.

Unter den schmissigen Klängen der Musikkapelle Seibelsdorf folgten sie Obmann Schoger zu einer erlebnisreichen Wanderung auf dem neuen Weg. Als Stärkung nach dem ersten Streckenabschnitt von Seibelsdorf nach Losau wurde Schnaps gereicht, nach dem Anstieg hinauf nach Mittelberg gab es auf der Radspitzalm Bier, Bratwürste und Kaffee, bevor sich die Wanderer wieder an den Abstieg nach Seibelsdorf machten.


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