Kronach
Hallenfussball

SV Friesen holt den Titel vor dem FC Mitwitz

Gemeinsam mit dem Finalist FC Mitwitz mischen die "Grün-Weißen" die Endrunde der Kreismeisterschaft in Ebersdorf auf.
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Der SV Friesen (weiße Trikots) gewann die Hallen-Kreismeisterschaft. Im Finale besiegte das Team von Trainer Peter Reichel (Fünfter von links) den FC Mitwitz deutlich mit 4:1.
Der SV Friesen (weiße Trikots) gewann die Hallen-Kreismeisterschaft. Im Finale besiegte das Team von Trainer Peter Reichel (Fünfter von links) den FC Mitwitz deutlich mit 4:1.
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In der Ebersdorfer Frankenlandhalle stand am gestrigen Sonntag die Suche nach dem neuen Hallen-Champion des Bayerischen Fußball-Verbandes im Fußballkreis Coburg-Kronach-Lichtenfels auf dem Programm. Während der Titelverteidiger vom VfL Frohnlach bereits für die oberfränkische Endrunde qualifizierter Vertreter der hiesigen Region in die Ausrichterrolle schlüpfte, duellierten sich auf dem Parkett zehn potenzielle Thronfolger.
Ansprüche den entsprechenden Futsalgipfel zu erklimmen, erhob so von Beginn an insbesondere der SV Friesen. Im Angriff eiskalt und in der Defensive kaum zu überwinden, sicherten sich die Mannen um Christian Brandt als erste Mannschaft den angestrebten Sprung ins Semifinale. Auf Siebenmeilenstiefeln folgten den Flößern in Gruppe B jedoch die Kicker vom FC Mitwitz, die sich obendrein sogar gegentorlos und punktverlustfrei für die Vorschlussrunde empfahlen. Ein Kunststück, dass den Friesenern ebenfalls beinahe gelungen wäre, wenn Firat Güngör im vorgezogenen Endspiel um den betreffenden Gruppensieg nicht für den SV Bosporus Coburg ausgeglichen hätte, was dem bis dato ebenfalls ausschließlich siegreichen, frischgebackenen Stadtmeister ein entscheidendes Match ums Weiterkommen gegen den TSV Marktzeuln bescherte.
In einem äußerst hitzigen Vergleich setzten sich die frenetisch von ihren zahlreichen Fans angefeuerten Türken aus der Vestestadt letztlich allerdings klar mit 5:1 durch, woraufhin sich lediglich noch der TSV Mönchröden und der FC Lichtenfels ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Halbfinaleinzug lieferten.
Die Kreisligisten vom FC Stockheim sowie vom FC Kronach und die Kreisklassisten vom TSV Heldritt und vom SV Gifting hatten nichts mit dem Einzug ins Semifinale zu tun.
Im ersten Halbfinale standen sich der SV Friesen und der TSV Mönchröden gegenüber. Der SVF behielt dabei durch einen Doppelpack von David Daumann sowie einen Treffer von Nicolai Altwasser bei Gegentoren von Benedikt Carl und Jannik Späth insgesamt verdient mit 3:2 die Oberhand. Die Emotionen kochten allerdings erneut hoch, als im Anschluss der SV Bosporus Coburg den FC Mitwitz herausforderte und die Referees einmal mehr kühlen Kopf bewahren mussten.
In einem an Dramatik kaum zu überbietenden Match waren es aber Dominic Fischer vom Sechsmeterpunkt sowie Lukas Riedel per Freistoß, die für die Frankenwälder einnetzten, bevor Gökhan Sener verkürzte und Ertan Sener wegen einer Tätlichkeit mit Rot runter musste.
Dann kam es zum Showdown zwischen dem SV Friesen und dem FC Mitwitz, für den der 2:3-Erfolg des SV Bosporus über den TSV Mönchröden nach Sechsmeterschießen nicht mehr war, als der finale Vorgeschmack auf den endgültigen Kampf um die Hallenkrone im Spielkreis Coburg-Kronach-Lichtenfels.
Die Cracks von Cheftrainer Peter Reichel erklommen den Thron dabei allerdings höchstsouverän, in dem Nico Gehring sowie Daumann und Altwasser bereits in den ersten acht Zeiger-umdrehungen für einen komfortablen Vorsprung sorgten, ehe Maximilian Zapf und Johannes Müller nach der Pause für den 4:1-Endstand sorgten.
Die Aktiven wählten den Mitwitzer Johannes Müller zum besten Spieler und den Stockheimer Andreas Scherbel zum stärksten Torwart, wohingegen sich der FC Kronach die Fairplaywertung sicherte. Zum Bezirksfinale nach Kulmbach werden am 21. Januar 2017 gemeinsam mit Titelverteidiger Frohnlach allerdings tatsächlich lediglich der FC Mitwitz sowie der Champion aus Friesen fahren.
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