Die Festung Rosenberg hat sich am Wochenende in einen großen Garten verwandelt. Gleichzeitig wurde sie aber auch zur Musik- und Kleinkunstbühne, zum Markt für Kunsthandwerk und Gaumenfreuden. Das Bollwerk war somit eine Flaniermeile für Gäste aus nah und fern.

Veranstalterin Stefanie Kober und Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein (Freie Wähler) waren sich schon bei der Eröffnung einig, dass das Rosen- und Gartenfestival bei seiner sechsten Durchführung längst einen festen Platz im Terminkalender der Kreisstadt eingenommen hat und diesen mit seinem ganz besonderen Flair auch weiter festigen soll.

Damit die Rosenmesse ihrem Namen gerecht wurde, hatte man eine breite Palette an Fachbetrieben aufgefahren. Diese präsentierten Blumen, Gehölze und Dekorationen für Haus und Garten.

Keine reine Verkaufsschau

Ganz bewusst will Stefanie Kober aber, dass die Veranstaltung nicht nur eine Verkaufsschau für die "grünen" Jahreszeiten ist. Sie möchte vielmehr der gesamten Familie Unterhaltung für den ganzen Tag bieten. Und das umfangreiche Rahmenprogramm wurde am Wochenende wieder von vielen dankbar angenommen - sei es bei den Auftritten verschiedener Musiker, bei den Vorstellungen im Zirkus Liberta, beim Mäuse-Roulette oder einfach bei einer gemütlichen Pause an einem der Stände mit deftigen oder süßen Leckerbissen. Da tat auch die zeitweise kühle Brise dem Interesse der Besucher keinen Abbruch.