Inzwischen hat das Büro einen deutlich abgespeckten Plan erstellt. Darin sind die Kosten von ursprünglich rund 400.000 Euro auf nunmehr circa 200.000 Euro etwa halbiert worden.

Viel Grün ist vorgesehen


Bürgermeister Gerhard Wunder (CSU) stellte das neue Konzept vor. "Es soll eine einfache Maßnahme werden, die nicht so überzogen wirkt. Im neuen Plan wird es ebenfalls viel Grün geben; ein kleiner Park entsteht, der Uferweg wird ausgebaut, und auch eine Bootsanlegestelle ist eingeplant. Die Details werden allerdings erst bei der Fachstellenberatung genau ausgearbeitet." Wie das Gemeindeoberhaupt weiter ausführte, können verschiedene Arbeiten, wie der Abriss, das Setzen der Bänke usw., in Eigenleistung ausgeführt werden.
Für Fraktionssprecher Klaus Wunder (CSU) war es wichtig, dass das Haus abgerissen und die Bezuschussung der Baumaßnahmen geklärt wird. Richard Rauh, Fraktionssprecher der SPD, betonte, dass es mit dem Abriss nicht getan sei.

Ein Aushängeschild


Die Brachfläche müsse auch genutzt werden. "Sie soll ein Aushängeschild unserer Gemeinde werden", meinte Rauh. Gerade auch mit dem Bootsanleger erhalte der Begriff Erlebnisgestaltung seinen Sinn. Er plädierte für eine vernünftige Lösung, denn mit einer Luxussanierung sei niemandem gedient.
Das Gremium erklärte einstimmig sein Einverständnis damit, dass die neue Planung mit der Regierung von Oberfranken im Hinblick auf ihre Förderfähigkeit abgestimmt wird.