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Kronach
Politik

Oesterlein übernimmt wieder den JU-Vorsitz

Der 24-jährige Markus Oesterlein will den Kreisvorsitz der Jungen Union wieder übernehmen. Vor zwei Jahren hatte er ihn aus beruflichen Gründen an Oliver Schwämmlein abgegeben. Nun ist dieser in einer ähnlichen Situation wie Oesterlein damals.
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Markus Oesterlein
Markus Oesterlein
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Markus Oesterlein will zurück an die Spitze der Jungen Union im Kreis Kronach. Der 24-Jährige war bereits von Frühjahr 2011 bis Herbst 2013 JU-Kreisvorsitzender.

Vor eineinhalb Jahren hat er den Vorsitz allerdings an Oliver Schwämmlein aus Mitwitz abgegeben, weil er selbst sich mehr auf sein Studium habe konzentrieren wollen. Zudem stand damals auch der Wahlkampf für die Kommunalwahlen an. Beides unter einen Hut zu bringen, wäre für Oesterlein wohl schwierig geworden.

Gleiche Situation

Am 30. Mai stehen nun die turnusgemäßen Neuwahlen bei der Kreis-JU an und Oliver Schwämmlein hat bereits erklärt, für das Amt des Vorsitzenden aus beruflichen und familiären Gründen nicht mehr zur Verfügung zu stehen.

"Ich war im Herbst gesundheitlich angeschlagen, bin jetzt Vater geworden und zudem auch Küchenleitung. Deshalb kann ich das Amt, das ja doch viel Zeit fordert, nicht mehr ausüben. Das ist im Prinzip die gleiche Situation wie bei Markus vor zwei Jahren", erklärt Oliver Schwämmlein.

Oesterlein soll nun also wieder ran, der JU-Kreisausschuss hat ihn bereits nominiert. Derzeit führt der junge Politiker, der auch Mitglied im Kronacher Stadtrat ist, Gespräche mit JU-Kollegen, um sein Vorstandsteam zusammenzustellen.

Oesterlein arbeitet mittlerweile als Regierungsinspektor bei der Regierung von Oberfranken in Bayreuth und hat, eigenen Angaben zufolge, nun wieder Zeit, das Amt des JU-Kreisvorsitzenden auszuführen - auch wenn er zunächst etwas Bedenkzeit gebraucht habe: "Es ist schwierig, wieder etwas wahrzunehmen, was man schon einmal abgegeben hatte."

Zwar gebe es in der Jungen Union mit David Martin (Ebersdorf/Ludwigsstadt) und Matthias Zeitler (Wallenfels) mindestens zwei geeignete Kandidaten für den Vorsitz. Doch seien diese derzeit - wie er selbst vor zwei Jahren - anderweitig zeitlich eingespannt.

Ziele

Oesterleins Ziel ist es, in seiner Amtszeit einen Nachfolger aufzubauen. Thematisch nennt er drei Schwerpunkte: Den VGN-Beitritt des Landkreises, die Integration von jugendlichen Flüchtlingen und die Attraktivität des Landkreises Kronach für junge Erwachsene. Letzteres ist für ihn nicht nur mit dem Ausbau der B 173, sondern auch mit dem Beitritt zum VGN verbunden. "Wenn wir junge Leute hier halten wollen, müssen wir ihnen etwas bieten." Und nachdem der Kreis insbesondere für hochqualifizierte junge Menschen nicht zu viele Arbeitsplätze bieten kann, gelte es, zumindest die Verbindungen auszubauen, damit sie von ihrer Heimat beispielsweise in die Oberzentren, wie Bayreuth, Bamberg oder Nürnberg besser pendeln können.

Durch die Integration von jungen Flüchtlingen könne man auch Probleme des demografischen Wandels lösen, meint Oesterlein. Im Handwerk beispielsweise würden ja durchaus fleißige Nachwuchskräfte gesucht. Die Integrationd er Flüchtlinge sieht er als Chance ifür die demografische Enwticklung im Landkreis.
Seit dieser Periode ist Oesterlein Stadtrat im Kronacher Gremium und zudem Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses.

Die Arbeit mache ihm viel Spaß, zu seinen politischen Zielen will der junge Kronacher allerdings nicht allzu viel sagen. Vielmehr müsse man immer schauen, wo man zum Zeitpunkt der verschiedenen Wahlen gerade steht.




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