Neuses
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Neuseser Flößer rüsten sich

Es ist für die Neuseser Flößer alljährlich ein hartes Stück Arbeit, wenn das Mainfloß an der Zollschere zusammengebaut wird. Seit Donnerstag sind an die 20 freiwillige Helfer im Einsatz, das 18-Tonnen-Gefährt für die im Mai beginnende Floßsaison fit zu machen.
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Große Anstrengung erfordert der alljährliche Bau des Mainfloßes durch die Neuseser Flößer unter der Regie von Vorsitzendem Edgar Dunst (rechts). Foto: Gerd Fleischmann
Große Anstrengung erfordert der alljährliche Bau des Mainfloßes durch die Neuseser Flößer unter der Regie von Vorsitzendem Edgar Dunst (rechts). Foto: Gerd Fleischmann
Dann besteht für jedermann die Möglichkeit, bis Oktober jeweils am Donnerstag ab 19 Uhr Flößerromantik auf der Rodach vor einer wunderschönen Uferkulisse zu erleben.

Geflößt wird zwischen der Neuseser Floßlände an dem oberen Wehr der Zollschere bis zum Landesgartenschaugelände in Kronach. Für die 1,2 Kilometer lange Strecke benötigen die Flößer eine Dreiviertelstunde. Nach einem kurzem Aufenthalt geht es wieder zurück zur Zollschere.

Manchmal befinden sich bis zu 60 Gäste auf dem Mainfloß, das etwa 18 Meter lang und 6,5 Meter breit ist.
Allerdings müssen sich dann bei einer solchen Belegung die Flößer mächtig ins Zeug legen, um die Gegenströmung zu bewältigen.

Bis es allerdings soweit ist, muss alljährlich ein arbeitsintensiver Zusammenbau in Teamarbeit erfolgen. Da wird dann gehämmert, gebohrt und geschraubt, was das Zeug hält. 19 mächtige Fichtenstämme bilden "das Fundament" des Floßes. Unverzichtbar sind Fahnenmast und die geräumige Floßhütte, in der man es sich gemütlich machen kann. Biertischgarnituren dürfen ebenfalls nicht fehlen.

2800 Gäste in 2012

Aus ganz Deutschland liegen Anmeldungen vor, freut sich Vorsitzende Edgar Dunst auf die neue Saison.
2012 registrierte man immerhin 2800 Gäste. gf




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