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Kronach
Auszeichnung

Medaillen für sechs Kronacher

Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein verlieh die Ehrenmedaille an ehrenamtlich engagierte Kronacher.
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Stefan Ender, ...Fotos: Corinna Igler
Stefan Ender, ...Fotos: Corinna Igler
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Sechs Kronacher erhielten traditionell in der Jahresschlusssitzung des Stadtrats die Ehrenmedaille der Stadt Kronach.

Eine davon ist Heidi Diller oder, wie Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein (FW) sagte, das "Mädchen für alles". Sie ist schon mehr als vier Jahrzehnte lang im evangelischen Kirchenchor aktiv - nicht nur als Sängerin, vielmehr übernimmt sie seit über 30 Jahren die Organisation der Faschingsveranstaltungen. Jeweils über 20 Jahre lang übte sie die Ämter der Schatzmeisterin, Schriftführerin und Notenwartin aus. "Sie ist immer zur Stelle, wenn ihr organisatorisches Geschick bei allen möglichen gesellschaftlichen Veranstaltungen gefragt ist", würdigte Beiergrößlein seine einstige Nachbarin.

In Tracht kam Stefan Ender zur Ehrung.
Er engagiert sich seit 26 Jahren für den Kronacher Trachtenverein "D‘ Rosenbergler". Damit leiste er einen wichtigen Beitrag für die Brauchtums- und Heimatpflege. Seit 1999 führt er den Verein als Vorsitzender und dabei sei ihm ein besonderes Anliegen die Jugendförderung. Weiter ist Stefan Ender seit sechs Jahren Musikwart des Trachtengauvereins Oberfranken.

Als "gute Seele" beziehungsweise "heimlichen Bürgermeister von Vogtendorf" bezeichnete Beiergrößlein Ludwig Jakob. Dieser engagiert sich insbesondere im Obst- und Gartenbauverein Höfles-Vogtendorf. 22 Jahre lang war er sogar dessen Vorsitzender und ist derzeit noch Stellvertreter. "Während seiner Amtszeit initiierte Ludwig Jakob zahlreiche ortsbildprägende Aktionen und Veranstaltungen", lobte der Bürgermeister. Daneben ist Jakob in vielen weiteren Vereinen im Einsatz. Er leistete aktiven Dienst bei der Feuerwehr Vogtendorf, wo er auch lange Jahre als Schriftführer wirkte. Außerdem hält er dem Schützen, dem Sport- und dem Musikverein Höfles-Vogtendorf und der CSU teils schon jahrzehntelang
die Treue. Und nicht zu vergessen: Verantwortlich zeichnet Ludwig Jakob auch für die Regulierung des Wasserstands im Mühlbach.

Edmund Mark ist beim Musikverein Glosberg nicht nur als Musiker aktiv, sondern übernahm in den 35 Jahren seiner Vereinszugehörigkeit auch Verantwortung. Vom Vorsitzenden über den Zweiten Vorsitzenden bis hin zum Zweiten Dirigenten brachte und bringt er sich noch immer ein. Seit 2008 ist er zudem Jugendleiter. Beiergrößlein zollte Mark Respekt dafür, dass er "trotz all der zeitaufwendigen Arbeit als Dirigent, Ausbilder oder Vorstandsmitglied kaum eine Musikprobe verpasst". Daneben unterstütze dieser auch alle übrigen örtlichen Vereine "nach Kräften".

Lebenswerk fortgeführt

Auch Eva-Maria von Nordheim erhielt die Ehrenmedaille der Stadt Kronach. Sie ist seit 1970 als Trainerin beim Schwimmverein Kronach im Einsatz. Von 1986 bis 2008 war sie zudem Technische Leiterin des Vereins und seit 2000 hat sie zusätzlich das Amt der Zweiten Vorsitzenden inne. "Die Begeisterung für den Schwimmsport hat sie von ihrem Vater Josef Parzer geerbt und führt so sein Lebenswerk fort", erklärte Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein. "Wer ihr bei ihrer Trainingsarbeit am Beckenrand zusieht, kommt nicht umhin, ihren Idealismus zu bewundern", würdigte er. Beiergrößlein bezeichnete sie als "ein Stück Geschichte und Integrationsfigur des Kronacher Schwimmvereins".

Helmut Wich aus Fischbach kenne man vor allem von der dortigen Obstpresse, meinte Beiergrößlein, der Wich als "Aktivposten des Fischbacher Vereinslebens" bezeichnete. Im Obst- und Gartenbauverein Fischbach gehört Wich schließlich seit 1991 in verschiedenen Funktionen dem Vorstand an. "Hier koordiniert er schon seit Jahren den Einsatz der ehrenamtlichen Helfer in der Obstpresse. Ohne seinen Einsatz und seine Ideen würde die Obstkelterei in der jetzigen Form nicht existieren", war sich der Bürgermeister sicher. Bei der Feuerwehr Fischbach verrichtete Wich 40 Jahre lang Dienst. Nach einem Dreivierteljahr als stellvertretender Kommandant wurde er 1966 zum Kommandanten der Wehr gewählt. Dieses Amt hatte er bis 1986 inne. Daneben war Wich 65 Jahre lang als Sänger im Fischbacher Kirchenchor aktiv.

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