Kronach
Bund Naturschutz

Kronacher Kinder bauen Nisthilfen für die Vögel im Garten

Bevor es im Garten richtig losgeht, wollen die "Großen Mausohren" aus Kronach schöne Plätze für die Tiere schaffen.
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Eine Kohlmeise klammert sich mit Baumaterial im Schnabel an einen Nistkasten Foto: Stefan Sauer/dpa
Eine Kohlmeise klammert sich mit Baumaterial im Schnabel an einen Nistkasten Foto: Stefan Sauer/dpa
Bevor in ihrem kleinen Gemüsegarten an der Andreas-Limmer-Straße die neue Pflanzsaison beginnt, denken die "Großen Mausohren" an die Tiere. Und so kommt auf die Kindergruppe des Bundes Naturschtz bei ihrem nächsten Treffen am 17. Februar ab 16 Uhr einiges an Arbeit zu.

Kohlweißling und Gartenrotschwanz sind wie viele weitere Tierarten im Gemüsegarten willkommen. Wem es nicht allein auf den Ertrag ankommt, sondern wer ein Stück weit natürliche Vielfalt und Bedingtheit gewähren möchte, kann mit Nisthilfen und Futterquellen etwas nachhelfen. Ideal sind hier zum Beispiel eine Brennnesselecke, eine Lehmsteinmauer oder gezimmerte Nisthöhlen.


Trockenmauer aus Feldsteinen


Und so werden die BN-Kinder gleich loslegen mit dem Bau einer Trockenmauer, die sie aus Feldsteinen stabil schichten wollen.
Noch am gleichen Nachmittag oder, wenn das Wetter schlecht ist, zu einem wärmeren Zeitpunkt müssen einige Ritzen mit Lehm ausgefüllt werden, weil aus einem Stück Mauer eine Wildbienenwand werden soll.

Wer statt mit Kalkstein und Lehm lieber mit Holz arbeitet, kann eine Nisthöhle für Familie Gartenrotschwanz zimmern, vielleicht sogar eine zweite zum Mitnehmen in den eigenen Garten. Die Jungen und Mädchen werden gebeten, alte Arbeitshandschuhe mitbringen.

Am 5. März von 13 bis 17 Uhr geht es dann munter weiter für die "Großen Mausohren". Dann steht ein großer Gartenarbeitstag auf dem Programm, zu dem auch Eltern, Großeltern und sonstige Interessierte eingeladen sind. Dann ist es unter dem Motto "Beete, Beete, Beete für die Rote Bete" an der Zeit, die neuen Beete anzulegen.


Was eignet sich, was nicht?


Ob mit Steinen, Holzkisten, Fensterrahmen, Gewebesäcken oder Paletten, der Fantasie sind wirklich keine Grenzen gesetzt. Die Beete werden einfach exemplarisch eingerichtet und übers Jahr auf ihre Eignung getestet.
Wer sich anschließen möchte, ist herzlich willkommen. Information gibt es in der Stadtoase bei Susanne Meier (Telefon 09261/9652569 oder 0160/ 99789231) oder bei Elisabeth Hoffmann, (09261/506890).

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