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Kronach
Fahrsicherheitstraining

Kronacher Feuerwehrleute im Fahrsicherheitstraining

20 Feuerwehrmänner und -frauen aus dem Landkreis Kronach absolvierten ein Fahrsicherheitstraining für Fahrer von Feuerwehrfahrzeugen in Berg, Landkreis Hof.
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Das Feuerwehrfahrzeug Wilhelmsthal im Parcours  Foto: Matthias Schuhbäck
Das Feuerwehrfahrzeug Wilhelmsthal im Parcours Foto: Matthias Schuhbäck
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Hier galt es, Gefahrensituationen rechtzeitig zu erkennen, zu reagieren und das Fahrzeug sicher zu führen. Die Teilnehmer kamen aus den Feuerwehren Wilhelmsthal, Burggrub, Neuses, Förtschendorf, Marktrodach, Schneckenlohe, Friesen, Weißenbrunn und Nordhalben.

Täglich sind Fahrzeuge der Hilfsorganisationen mit Sonder- und Wegerechten unterwegs, um Menschen in Not zu helfen. Nicht immer ist es leicht, im dichten Straßenverkehr oder bei wechselnden Witterungsverhältnissen das Fahrzeug sicher zu beherrschen, wenn Eile zur Hilfe geboten ist. Die Fahrzeugführer tragen hier große Verantwortung für die Sicherheit der eigenen Kameraden, für alle anderen Verkehrsteilnehmer und nicht zuletzt auch für sich selbst.

Dank der Unterstützung des Bayerischen Gemeindeunfallversicherungsverbands ist es den Feuerwehren möglich, spezielle Fahrsicherheitstrainings auf einem abgesperrten Gelände, unter Aufsicht von
geschulten Instruktoren, zu absolvieren.


Gefahren vermeiden

Einen ganzen Tag lang lernen die Teilnehmer, Risiken des Straßenverkehrs richtig einzuschätzen, das Verhalten der Fahrzeuge in Grenzsituationen zu kennen, um Gefahren besser vermeiden zu können. Trotz der mittlerweile hoch technisierten Fahrzeuge lassen sich die Gesetze der Physik, insbesondere der Fliehkräfte nicht überlisten.
Zu Beginn der Schulung mussten zunächst einige theoretische Ausbildungsinhalte abgearbeitet werden. Hier zeigten die Ausbilder den Teilnehmern unter anderem die Grundlagen der Fahrphysik auf.

Den Schwerpunkt der Ausbildung bildete jedoch ein gut fünfstündiger Praxisteil. Die Teilnehmer mussten ihr Fahrzeug zunächst optimal auf sich selbst einstellen (Spiegel, Sitz und Lenkradposition) und hatten anschließend Gelegenheit, sich mit den Abmessungen ihrer Fahrzeuge bestens vertraut zu machen, indem ein Hindernisparcours mit verschiedenen Aufgabenstellungen durchfahren werden musste. Genauigkeit stand hier im absoluten Vordergrund. Danach sollte es aber dann richtig zur Sache gehen. Es galt, Ausweichmanöver auf trockener, nasser oder teils trockener/nasser Fahrbahn zu meistern oder Gefahrenbremsungen bei wechselnden Fahrbahnbeschaffenheiten durchzuführen. So mancher staunte nicht schlecht, als sich sein Fahrzeug anders verhielt als gedacht und die aufgestellten Leitkegel durch die Luft wirbelten.

Einstimmig waren sich die Lehrgangsteilnehmer darüber einig, dass die investierte Freizeit sehr gut angelegt war und die Ausbilder auch sehr motiviert waren. Schließlich sind die Instruktoren auch bei der Feuerwehr und können so den zielorientiert ausbilden. Matthias Schuhbäck
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