Kronach
Veranstaltung

Kronach macht eine Tür nach Afrika auf

Zum dritten Mal findet am 26. Juli im Kronacher Jugend- und Kulturtreff "Struwwelpeter" ein Afrikafest statt.
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"Afrika hautnah erleben" heißt es am 26. Juli in Kronach. Alle Gewinne und gesammelten Spenden werden in Brunnenprojekte in Afrika investiert. Foto: privat
"Afrika hautnah erleben" heißt es am 26. Juli in Kronach. Alle Gewinne und gesammelten Spenden werden in Brunnenprojekte in Afrika investiert. Foto: privat
Ein Sprichwort auf Suaheli lautet: "Es ist besser Brücken zu bauen, statt Mauern." Diesen Vorsatz haben sich die Veranstalter des Kronacher Afrikafests auf die Fahnen geschrieben.

Zum dritten Mal laden sie am Samstag, 26. Juli, alle Afrika-Begeisterten und Neugierigen auf das Gelände des Kronacher Jugend- und Kulturtreffs Struwwelpeter (Rodacher Straße 10) ein. Für einen Tag öffnet sich in der oberfränkischen Kleinstadt ab 10.30 Uhr eine Tür zum "schwarzen Kontinent". In Kronach lässt sich "Afrika hautnah erleben" - mit Musikdarbietungen internationaler und regionaler Künstler, kostenlosen Workshops, einem Basar und einer Atmosphäre, die in der Region Ihresgleichen sucht. Das alles bei freiem Eintritt.

Das dritte Kronacher Afrikafest startet um 10.30 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst. Dieser findet im Saal im Obergeschoss des "Struwwel" statt.
Das eigentliche Geschehen spielt sich jedoch auf dem Gelände vor dem Jugend- und Kulturtreff beziehungsweise in der angeschlossenen Scheune ab. Von 12 Uhr an bietet sich Besuchern hier die Gelegenheit, Afrika mit allen Sinnen zu erfahren. Auf einem bunten Basar werden typisch afrikanische Gerichte und Produkte feil geboten.

Außerdem können sich die Gäste über verschiedene Hilfsprojekte informieren. So wird beispielsweise ein Brunnenbau-Projekt im westafrikanischen Benin vorgestellt.

Den Höhepunkt des Fests bilden erneut die mitreißenden Musikdarbietungen namhafter Künstler aus Afrika und der Region. Von Anfang an mit dabei sind die Lokal-Matadoren der afrikanischen Musikszene: die Kronacher Gruppe "Kummazamm". Heute begeistern sie deutschlandweit auf Afrika-Festivals mit ihrer Spielfreude, lebendigen Rhythmen und energetischem Gesang und Tanz.

Trommler aus Leidenschaft ist auch der Senegalese Mohamadou Alpha Ba. Schon als zehnjähriger Junge ließ er seine Hände mit Begeisterung über die Djembe fliegen. Heute ist er über 50 und noch immer mit Übereifer dabei. In diesem Jahr wird er die Bühne mit Adam Michnik vom "Djembetreff" teilen - für eine afrikanische Jam-Session mit Gitarre und Gesang.

Das musikalische Highlight des Abends ist wie immer das große Abschlusskonzert um 20 Uhr. Dann treten Aïdara Seck, Alpha Ba und "Kummazamm" noch einmal gemeinsam auf die Bühne.

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