Kronach
Kreisverkehr

Kreisel an der Kronacher Südbrücke ist fast fertig

An der Südbrücke in Kronach ruhen die Arbeiten zwischen Weihnachten und August. Die Straßenbauer berichten, warum sie nicht weitermachen können. Der Verkehr kann bald auch ungestört Richtung Norden fließen. Wir zeigen eine Bilderstrecke von den Asphaltierungsarbeiten.
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Es dampft, wenn der heiße Asphalt verarbeitet wird.  Foto: Friedwald Schedel
Es dampft, wenn der heiße Asphalt verarbeitet wird. Foto: Friedwald Schedel
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Oliver Rühr von der Servicestelle Kronach des Staatlichen Bauamts hat eine gute und eine schlechte Nachricht zum Kreisel an der Südbrücke. Zuerst die gute: Der Kreisverkehr ist ab Anfang nächster Woche auch Richtung Nordbrücke befahrbar. Dann die schlechte: Der Bypass aus Richtung Ruppen in Richtung Ludwigsstadt funktioniert nicht, auch nicht in den nächsten Monaten.

Das sieht Rühr aber nicht als so großes Problem, denn der Kreisel kann ab kurz vor Weihnachten - bis auf den genannten Bypass - voll befahren werden. Diejenigen, die aus Richtung Ruppen kommen, müssen halt statt des Bypasses den eigentlichen Kreisverkehr benutzen.


Das Zeitfenster der Bahn

Die Arbeiten rund um den Kreisverkehr ruhen zwischen Weihnachten und August. Das dauert deshalb so lange, weil die Straßenbauer auf ein Zeitfenster der Bahn warten müssen. Wenn die marode und nicht mehr benutzte Fußgängerbrücke über die Bahnlinie abgebrochen wird, muss der Zugverkehr ruhen. Die Oberleitung wird unter der Brücke abgebaut, das Gleisbett abgedeckt, damit der Abbruch der alten Bogenbrücke ohne Beschädigungen der Bahnanlagen vonstatten gehen kann.


Die Restarbeiten

Diese Pause war eigentlich für Ostern angedacht, doch nun hat die Bahn die Sperrung der Strecke auf den August gelegt. Das heißt, dass die Straßenbauer auch so lange Pause haben. Als Restarbeiten stehen nicht nur der Abbruch der Brücke und das Befahrbarmachen des Bypasses an, auch der Durchlass für den Grenzbach muss erneuert werden. "Wir müssen dann die Straße aufbaggern und halbseitig sperren", kündigt Oliver Rühr an. Den kleinen Bach, der vom Berg unter der Straße hindurch Richtung Rodach fließt, kann man nicht eher angehen, weil der genau da, wo jetzt ein Widerlager der Brücke ist, aus dem Durchlass herauslaufen soll. Also muss erst die Bahnbrücke weg, bevor man sich an den Durchlass für den Grenzbach machen kann.

Am Dienstag wurde asphaltiert. Der heiße Asphalt dampfte, als er von den Sattelaufliegern in die Asphaltierungsmaschine gekippt wurde. An den Fräskanten konnte man sehen, wie stark die Schichten sind. Müssen sie auch, denn jede Menge Schwerlastverkehr wird über die Straße rollen.
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