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Wallenfels
Stadtrat

Korn: Es gibt noch einiges zu tun

 Wie geht es in Wallenfels mit dem Schwimmbad weiter? Nun wird die Filteranlage in Eigenregie repariert.
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Die Vorbereitungen für die kommende Badsaison im Freibad in Wallenfels laufen bereits auf Hochtouren.  Foto: Michael Wunder
Die Vorbereitungen für die kommende Badsaison im Freibad in Wallenfels laufen bereits auf Hochtouren. Foto: Michael Wunder
Die Freibadsaison in Wallenfels soll Ende Mai beginnen. Bis dahin gibt es jedoch noch einiges zu tun, so Bürgermeister Jens Korn (CSU) in der Stadtratssitzung. Er verwies auf eine äußerst schwierige Ausgangslage.
Bereits zum Ende der vergangenen Badesaison hatte man Probleme mit der Filteranlage, welche nicht mehr richtig funktionierte. Eine Sanierung sollte 40 000 Euro kosten, die Nachhaltigkeit, auch aus hygienischer Sicht würde damit aber nicht erreicht. "Bei einer extern vergebenen Reparatur würden Aufwand und Ertrag in keinem vernünftigen Verhältnis stehen", meinte Korn. Eine neue Filteranlage als Alternative würde um die 140 000 Euro kosten. Er stellte infrage, ob das Freibad auch in Zukunft die jetzige Größe benötige, wenn man das Becken irgendwann verkleinert, wäre die Filteranlage dann zu groß. Deshalb habe man zunächst den "letzten Joker" gezogen und die Eigenreparatur in Erwägung gezogen. Die Bademeister würden dabei die Filterstrümpfe ersetzen und ebenfalls die Anschlüsse, welche derzeit aus Kunststoff sind, durch Rotgussformstücke austauschen. Davon erwarte man sich weniger "Brüche" bei einen überschaubarem "Restrisiko", wie es der Bürgermeister bezeichnete.
Stadtrat Matthias Zeitler (CSU) regte an, bei einfachen Arbeiten freiwillige Helfer einzubeziehen, damit könnten die Bademeister entlastet würden.
Im Rahmen des Förderprogramms Modelvorhaben Land(auf)schwung sucht der Tourismusverband Oberes Rodachtal eine Fachkraft. Damit will man die Region zukunftsfähiger machen und "das vorhandene Potenzial, wie die tollen Wanderwege und die schöne Landschaft" besser vermarkten. Laut Korn sei man im gemeinsamen Tourismusbüro in Steinwiesen mit zwei Teilzeitkräften "recht mager" besetzt und könne neben dem Tagesgeschäft wenig weitere Aktivitäten aufgreifen. Seitens des Projektes habe man auch schon den Zuschlag bekommen und könnte begrenzt auf ein Jahr 80 Prozent Zuschuss dazu erhalten. Nach den Vorstellungen des Bürgermeisters könnte damit auch die Flößerei vom klassischen Tagestourismus mit höherwertigen Angeboten verknüpft und die Wertschöpfung erhöht werden. Auch sehe er den Startpunkt in Schnappenhammer, der bei Umfragen öfters kritisiert wird, als ausbaufähig.
Der vorgesehene Punkt Haushalt wurde auf die Sitzung im Mai verschoben. Jens Korn begründete dies mit der Tatsache, dass im nichtöffentlichen Teil ein Punkt behandelt werden müsse, der einen gewissen Investitionsbedarf auslöse. Auch erwarte man bis dahin die genauen Zahlen für noch offene Zuschüsse für das Bildungszentrum. Die Regierung hat bereits signalisiert, dass man wohl mehr als die bisher angenommenen 380 000 Euro bekomme. "Wenn alles gut läuft, gibt es die Möglichkeit, dass wir in diesem Jahr ohne Brutto-Neuverschuldung auskommen könnten. Dies würde bedeuten, dass wir keine Genehmigung vom Landratsamt brauchen", so Korn. Über das Kommunale Investitions-Programm will man die Turnhalle und ehemalige Schwimmhalle in der Schule sanieren. Während für die Turnhalle das Konzept so weit klar sei, müsse man über die Umgestaltung der Schwimmhalle noch das weitere Vorgehen mit der Regierung besprechen. Marco Fischer (FW) rief die Straßenlaterne in Geuser in Erinnerung und bat auch, die dortige Zufahrtsstraße nicht zu vergessen.


Wallenfelser Stadtratssplitter

Kirchenumfeld Zum Stand der laufenden Projekte informierte Korn, dass bei der Sanierung des Kirchenumfelds noch vor Ostern die Asphaltierungsarbeiten durchgeführt wurden. Auch kommen, nach gewissen "Anlaufproblemen", die Pflasterarbeiten ganz gut voran.

Breitbandausbau Hier sind im Bereich der Schnaid die Erdarbeiten fertig. Bei den Anschlüssen in den Häusern gebe es derzeit gewisse "Kommunikationsprobleme". "Ich bin ziemlich sauer, seit Wochen liegen die Kabel in den Häusern und es geht nichts vorwärts", machte Bernd Stöcker (CSU) seinen Unmut laut. Er forderte von der ausführenden Firma einen klare Aussage und einen Zeitplan, wann es insbesondere in der Vorderen Schnaid weitergeht.

Planungen Stadtrat und Planer Kersten Schöttner (CSU) berichtet, dass man die Planungen für das Kirchenumfeld in Neuengrün zum wiederholten Mal ergänzt habe. Diese werden jetzt zeitnah abgeschlossen und die Unterlagen nach Bamberg geschickt.

Zufahrt Weiterhin ging Bernd Stöcker auf zwei große Veranstaltungen in der Schnaid ein. Dazu müssten die "Löcher" in der Zufahrt gestopft werden. Alfred Klinger (SPD) bat die Kanaldeckel in Wolfersgrün zu richten. Ebenfalls sollten im Friedhof Wolfersgrün die Steige gerichtet werden. mw

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