Weißenbrunn
Bauausschuss

Kessel muss durchs Dach ins Wasserwerk

 Die Gemeinde Weißenbrunn bringt eine Öffnung und Wiederschließung des Daches auf den Weg, die etwa 28 000 kosten kann.
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Um diese Monster von Filterkesseln in das Wasserwerk einzubringen, muss das Dach des Wasserwerkes geöffnet werden, für diese Lösung entschied sich der Bau- und Umweltausschuss. Foto: K.- H. Hofmann
Um diese Monster von Filterkesseln in das Wasserwerk einzubringen, muss das Dach des Wasserwerkes geöffnet werden, für diese Lösung entschied sich der Bau- und Umweltausschuss. Foto: K.- H. Hofmann
Die Gemeinde Weißenbrunn investiert in die Wasserversorgung und in effizientere Straßenausleuchtung ihrer Wohngebiete. In der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses der Gemeinde Weißenbrunn am Mittwoch, wurde grünes Licht für die Finanzierung einer Dachöffnung des Wasserwerkes gegeben. Das Dach muss auf drei mal drei Metern geöffnet werden, um neue, bereits bestellte Filterkessel in das Wasserwerk montieren zu können, da diese für die Eingangstür zu sperrig sind, aber für die weitere gute Wasserversorgung des Bierdorfes unbedingt notwendig sind, informierte Bauamtsleiter Jürgen Fenner. Es wurde ein Ingenieurbüro mit der statischen Berechnung und Planung beauftragt. Die Verwaltung wurde beauftragt die Baumaßnahme auszuschreiben.
Teile des Daches werden mit einem Kran abgehoben und auch die Filterkessel werden mittels Kran in das Wasserwerk gehoben.
Die Kosten für die Dachöffnung und die nach erfolgter Installation der Filterkessel wieder Schließung des Daches, belaufen sich laut Schätzung des Bauamtsleiters auf circa 28 000 Euro. Möglich wäre auch, dass eventuell das Dach komplett erneuert werden muss, was sich erst nach Öffnung und in Augenscheinnahme der Dachkonstruktion herausstellen wird. Seit Monaten beschäftigen sich die Bau- und Umweltausschussmitglieder mit der Umstellung der Straßenbeleuchtung im Bereich "Alte Straße", "Spatzengrund", "Am Mühlberg" und "Am Angerberg". Sogar eine Besichtigungsfahrt in die Stadt Rehau im Landkreis Hof nahmen die Ratsmitglieder auf sich. In der Sitzung am Mittwoch herrschte Einigkeit darüber, die Gelblicht-Technik außen vor zu lassen.

Umrüstung der Leuchttechnik

Das Gremium entschied sich einstimmig für die neue LED-Leuchttechnik, wenn man so will, im gewohnten Weißlicht. Durch die Umrüstung auf LED-Technik erwartet die Gemeinde in der Laufzeit von 30 Jahren eine Energiekosteneinsparung von circa 53 000 Euro, so hat Bauamtsleiter Fenner kalkuliert, zudem entlaste diese Leuchttechnik durch weniger Energieverbrauch auch die Umwelt, womit die Gemeinde zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen kann, nämlich Geldeinsparung und Umweltschutz zu vereinen, ergänzte Bürgermeister Herrmann.
Die Verwaltung wird beauftragt, die Bayernwerke AG mit der Umrüstung von 57 Brennstellen auf LED zum Preis von 26 761,80 Euro zu beauftragen, lautete der Beschluss des Gremiums.
Die Gemeinde Weißenbrunn signalisierte Bereitschaft, für den Bau eines Gehweges in Hummendorf entlang der Kreisstraße 5 ein Grundstück käuflich von einem Privateigentümer zu erwerben. Eventuell ist sogar eine Dorferneuerung für Hummendorf möglich, brachte Bürgermeister Egon Herrmann (SPD) ein. Die Verwaltung wurde beauftragt, im Landratsamt die Dringlichkeit einer Sanierung zu prüfen und zu klären, inwieweit für die Schaffung eines Gehweges Fördermöglichkeiten bestehen.

Bauanträge, Voranfragen



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