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Pressig
Büttenabend

Jubel für "rattenscharfen" Auftritt in Pressig

Beim Pressiger Büttenabend sorgten die Darsteller für Begeisterungsstürme und Schenkelklopfer.
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Ein "rattenscharfer" Auftritt. Foto: Veronika Schadeck
Ein "rattenscharfer" Auftritt. Foto: Veronika Schadeck
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Einen faszinierenden Büttenabend präsentierte die "Dolonia" Faschingsgesellschaft am Wochenende den Besuchern. Packende Showeinlagen, Sketche, ein buntes Bühnenbild, mitreißende Garde- und Showtänze, großartige Büttenreden, das ist das Resümee des zehnten Büttenabends in Pressig.

Schon der Einmarsch des Prinzenpaares, Laura I. und Fritz I., sowie des Kinderprinzenpaares, Laura I. und Dario II., mit dem Elferrat war beeindruckend. Ihren Wissensstand konnten die Bürgermeister Hans Pietz (Pressig) und Rainer Detsch (Stockheim) unter Beweis stellen, als sie die Fragen der Dolonia-Kids beantworten mussten.
Natürlich durfte in Pressig auch die Prominenz nicht fehlen. So berichtete Pater Haagen von seinen Erlebnissen als Kurgast. Er habe dabei festgestellt, dass die Frauen nicht mal vor einem Pfarrer Halt machen. Außerdem: Wenn er manche Weiber sehe, habe das Zölibat durchaus seine Vorteile.

Lustig war die Einlage mit dem Aschenbrödel. Bis sie ihren Prinzen fand, musste sie so manche Unannehmlichkeit überwinden. Viel Applaus gab es für den Firmling "Maxi" aus Glosberg. Er fragte, was denn ein treuer Ehemann und ein schwedisches Zündholz gemeinsam hätten; die Antwort: Sie entzünden nur ihre eigene Flamme.
Nicht enden wollenden Applaus gab es für die "rattenscharfen Jungs" aus Posseck. Diese begeisterten mit Eleganz und Ästhetik das Publikum.


Mauerbau bei Pressig

Was die Rothenkirchener über ihre Vorstadt Pressig denken, wurde an den Ausführungen von Kai Baumstark deutlich: "Wir bauen eine Mauer zwischen Rothenkirchen und Pressig, und Ihr bezahlt diese!"

Verwirrung gab es bei der Agentur für Arbeit. Dort wollte Josua Völk einen Job suchen. Mit der Hotline gab es nur Missverständnisse. Er galt als 79-jähriger türkischer Bäcker.

Als Trude und Sophie im Wartezimmer strapazierten Lisa Schmidt und Maximilian Wahl die Lachmuskeln der Besucher. Mit 18 Jahren müsse eine Frau sich beim Arzt ausziehen, mit 30 Jahren darf sie sich oben frei machen und mit 70 Jahren müsse sie die Zunge herausstrecken. Die Pressiger Schützen begeisterten mit ihren Auftritt als die schwedische Popgruppe Abba.


Ein Beamter und sein Klopapier

Manfred Müller verwandelte sich in diesem Jahr in einen Beamten. Er erzählte, dass seine Berufsgruppe über ein dreilagiges Klopapier verfüge. Dann berichtete er von einer 120 Jahre alten Dame. Sie begründete ihr begnadetes Alter damit, dass sie reichlich Wein und Sex genossen habe. Letzteres erst vor wenigen Minuten. Über Klatsch und Tratsch berichteten schließlich die Pressiger Gymnastik-Damen.

Begeisterten Applaus bekamen für ihre Showeinlagen und Sketche die Pressiger Garde, die Sunshine-Girls aus Weißenbrunn, die Tanzgarde aus Marienroth und die "Picolines". Tosender Applaus auch zum Finale fürs Männerballet, das in seinen Outfit so manches Damenherz höher schlagen ließen.

Durch das Programm führte Dolonia-Präsidentin Ute Juliano. Sie hoffte, dass alle zusammen weitermachen, auch wenn sie eines Tages mit dem Rollator kommen müssen. Für die musikalische Umrahmung sorgte der Hausmusiker der Pressiger Bütt, "Mario".

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