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Johannisthal
Wohnhausbrand

Johannisthaler bei Wohnhausbrand verletzt

Der 53-jährige Nachbar wollte mit einem Gartenschlauch den von ihm entdeckten Brand löschen. Dabei wurde er von herabfallenden Ziegeln und Rauchgas verletzt.
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Über die Drehleiter wurde der Brand des Wohnhauses im Küpser Ortsteil  Johannisthal bekämpft. Das Dachgeschoss brannte völlig aus. Foto: Herbert Schellberg
Über die Drehleiter wurde der Brand des Wohnhauses im Küpser Ortsteil Johannisthal bekämpft. Das Dachgeschoss brannte völlig aus. Foto: Herbert Schellberg
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Die Brandursache ist noch ungeklärt. Schaden im sechsstelligen Euro-Bereich. Als er die Atemschutzmaske über den Kopf zieht, sieht man ihm die Anstrengung der letzen Minuten an. Hubertus Treusch kommt gerade aus dem Haus in der Johannisthaler Schulstraße. "Das Dachgeschoss ist ausgebrannt und das viele Löschwasser hat sein übriges getan", so der Atemschutzbeauftragte der Johannisthaler Wehr, Treusch.

Er war gerade auf der Heimfahrt von seiner Arbeitsstelle in Kulmbach, als der Notruf über sein Handy kam. Das zweistöckige Wohnhaus brannte im gesamten ausgebauten Dachgeschoss, als Treusch am Brandort eintraf. Die Wehren aus Küps, Theisenort, Neuses, Hummendorf und Johannisthal waren bereits mit Löscharbeiten im Einsatz. Der 53-jährige Helfer hatte nach Entdeckung des Brandes selbst versucht mit einem Gartenschlauch zu löschen. Dabei zog er sich Verletzungen durch herabfallende Ziegel und eine Rauchgasvergiftung zu. Er wurde von den Rettungskräften des BRK in die Frankenwald-Klinik gebracht.


Feuer unter Kontrolle



Gegen 14.10 Uhr hatten Zeugen dicke Rauchschwaden über dem Einfamilienhaus in der Schulstraße bemerkt und die Einsatzkräfte verständigt. Umgehend rückten Polizei, die Feuerwehren samt Rettungsteams aus, da zunächst nicht bekannt war, ob sich noch Bewohner im Haus aufhielten. Die Wehren konnten das Feuer, das mittlerweile das gesamte Haus ergriffen hatte, unter Kontrolle bringen und Entwarnung bezüglich der Hausbewohner geben. Beide Bewohner hielten sich nicht im Haus auf.

Vor Ort übernahm die Kripo Coburg die Ermittlungen. Es liegen bislang keine Erkenntnisse zur Brandursache vor. Der Schaden wird im sechsstelligen Euro-Bereich vermutet.

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