Pressig
Gesundheit

In der neuen Pressiger Rettungswache kann man gut arbeiten

Die BRK-Rettungswache in Pressig wurde saniert und erweitert. Das Personal spricht von Wohlfühlatmosphäre in den hellen, gut ausgestatten Räumen.
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Ein freundlicher Aufenthaltsraum mit aktueeer Computertechnik motiviert die BRK-Beschäftigten bei ihrer Arbeit: von links Sascha Schulz (Rettungssanitäter), Karl- Heinz Schindhelm (Wachleiter), Stefan Döring (Rettungsassistent) und Markus Grünbeck (Sanitäter in Ausbildung) Foto: eh
Ein freundlicher Aufenthaltsraum mit aktueeer Computertechnik motiviert die BRK-Beschäftigten bei ihrer Arbeit: von links Sascha Schulz (Rettungssanitäter), Karl- Heinz Schindhelm (Wachleiter), Stefan Döring (Rettungsassistent) und Markus Grünbeck (Sanitäter in Ausbildung) Foto: eh
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Die Sanierung und die Erweiterung der Rettungswache in Pressig sind abgeschlossen. Am Sonntag, 8. Mai, lädt der BRK-Kreisverband Kronach zum Tag der offenen Tür ein.

Um 14 Uhr wird es einen Festakt und die Weihe durch Geistliche beider Konfessionen geben. Danach stehen die Tore zur Rettungswache jedem offen, um sich zu informiere und auch mal hinter die Kulissen zu schauen. Laut Wachleiter Karl-Heinz Schindhelm wurde die Rettungswache 2015 zu insgesamt 2139 Einsätzen gerufen. Sie unterteilen sich, so erklärt Schindhelm, in Krankentransporte, Notarzteinsätze und Notfallhilfen. "Es gibt aber auch Fälle, in denen wir ohne Krankentransport zurückkommen, wie zum Beispiel wenn der Patient eine Einweisung in ein Krankenhaus verweigert oder bei Unfällen ohne Verletzte - oder es wurde der Tod festgestellt oder man wurde einfach nur zur Gebietsabsicherung gerufen.

Die BRK-Rettungswache Pressig ist mit 13 Mann im Schichtdienst
besetzt und rund um die Uhr einsatzbereit. Ständig sind fünf Besatzungsmitglieder vor Ort, denen ein hochmodern ausgerüsteter Rettungswagen sowie Notarzt und Notarztfahrzeug zur Verfügung stehen.

Als die Rettungswache 1996 entstand, war sie für eine Zwei- Mann-Besatzung auf einem Rettungswagen ausgelegt. BRK-Kreisgeschäftsführer Roland Beierwaltes zeigt sich bei einem Rundgang mit Bürgermeister Hans Pietz sehr dankbar für den Ausbau der Rettungswache. Damit könne der wichtige Standort Pressig als Achse zwischen Norden und Süden des Landkreises mittelfristig gesichert werden, ist Beierwaltes überzeugt, wenngleich hierfür der Rettungszweckverband zuständig sei, fügt er hinzu.

Der Markt Pressig stellt die Räumlichkeiten am Rathaus zur Verfügung und war auch Bauträger, wofür rund 110 000 Euro investiert wurden. Die Baumaßnahmen seien aus mehreren Gründen notwendig gewesen, informiert Bürgermeister Pietz. Der Platz war längst schon znicht mehr ausreichend für die ständig wachsenden Anforderungen. Zudem war keine räumliche Trennung der Umkleide- und Ruhebereiche für Mann und Frau vorhanden.
Der Markt Pressig hat ein gemeindliches Fahrzeug aus dem Gebäude genommen. Dadurch entstand ein Stellplatz für das Notarztfahrzeug. Zwischen den Stellplätzen Notarztfahrzeug und Rettungswagen wurde eine Wand beseitigt. Es gibt jetzt zwei getrennte Ruheräume und ein Büroarbeitsplatz mit Computerarbeitsplatz wurde geschaffen, denn es ist viel Statistik und Dokumentation zu bearbeiten. Vergrößert wurde auch die Umkleide. Voller Stolz verweist Wachleiter Schindhelm auch auf den großen Lagerraum mit Medizinprodukten.

Die Wachausstattung habe nun die richtige Größe und funktionelle Strukturen. "Es herrscht Wohlfühlatmosphäre", betont der Wachleiter. Er sieht seine Rettungssanitäter und Rettungsassistenten voll motiviert, denn manchmal komme man von sehr unangenehmen Einsätzen zurück, da sei Erholung wirklich nötig.



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