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Kronach
Run of Hope

Hunderte laufen in Kronach für den Kampf gegen Krebs

Hunderte Anhänger von Lauf und Bewegung setzten sich am Samstag auf dem Landesgartenschaugelände in Kronach wieder in Bewegung, um beim Lauf der Hoffnung als Botschafter für das Leben unterwegs zu sein. Die Sportbegeisterten aller Altersklassen unterstützten mit ihrem Einsatz krebskranke Menschen.
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Alle hatten ihren Spaß beim Lauf der Hoffnung, ob Nordic-Walker oder Läufer. Fotos: K.-H. Hofmann
Alle hatten ihren Spaß beim Lauf der Hoffnung, ob Nordic-Walker oder Läufer. Fotos: K.-H. Hofmann
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Der Verein "Gemeinsam gegen Krebs führte zum 11. Mal am Samstag in Kronach den Run of Hope (Lauf der Hoffnung) aus und hatte auch diesmal, trotz eines verregneten Tages, viel Zuspruch erhalten. Für eine kleine freiwillige Spende konnten sich Jung und Alt auf verschiedene Parcours über verschiedene Streckenlängen machen und so mit Walking, Nordic-Walking, Laufen und auch in der Fun-Staffel für die gute Sache laufen.

Zur Eröffnung lobten Schirmherr Landrat Oswald Marr, Bundestagsabgeordneter Hans Michelbach und Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein und weitere Politiker die Initiative und das Engagement des ausrichtenden Vereins für diese große Benefizveranstaltung. Dabei feierte auch das Bayerische Rote Kreuz sein 150-jähriges Bestehen und ehrte den 50.000sten Blutspender in Kronach.


Die Vorsitzende des Vereins "Gemeinsam gegen Krebs", Martina Stauch, gewann zur langen Nacht der Frankenwaldklinik zwei Heißluftballonfahrten. Diese ließ sie versteigern und den Erlös daraus spendete Martina Stauch an das BRK Kreisverband Kronach. Deshalb zeigte auch das BRK seine große Leistungsstärke auf dem LGS-Gelände während des 11. Run of Hope. "Gemeinsam Freunde gewinnen" war das Motto. Das Leben nimmt durch Krebserkrankung einen völlig anderen Verlauf. Isolation nimmt zu, und auch gute Freunde wenden sich ab. Die Botschaft von Run of Hope ist es deshalb, Freunde zu finden und aus der Isolation zuführen und vieles gemeinsam machen, sagte die Onkologin Dr. Stauch.

Dann war Ulrich Zeuß am Start und am Ziel der Herr des Tages. Er schickte hunderte Läufer auf verschieden lange Strecken und nahm sie am Ziel in Empfang, allerdings ohne Stoppuhr, sondern nur die Teilnahme zählte. Die Läufer sind Idealisten, die wissen, sie laufen für eine kleine Urkunde und sie erwarten keine großen sportlichen Erfolge oder Ehrungen, es geht ihnen um eine ehrenvolle Sache, nämlich anderen Menschen durch eine freiwillige Startgeldabgabe zu helfen, sagte Ulrich Zeuß, der von Anfang an Starter ist und mit großem Engagement auch die Strecken vorbereitet und die Läufe organisiert.
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