Die schönsten Rad- und Wanderstrecken im Frankenwald sind für Naturfans jetzt noch leichter zu erreichen: Das Bus- und Bahnverbundnetz "Frankenwald mobil" macht ab 1. Mai an Wochenenden und Feiertagen den Verzicht auf das eigene Auto leicht. Einige Neuerungen sorgen dafür, dass das Angebot in der aktuellen Saison noch attraktiver wird.


Zusätzliche Bahnlinie



Neu ist die Erweiterung des Frankenwaldmobil-Netzes um die Bahnstrecke von Hof nach Selb, die von der Firma Agilis betrieben wird. Die im vergangenen Jahr eingeführten Buslinien der Seenlinie von Hof nach Weißenstadt und der Fichtelgebirgslinie von Weißenstadt nach Bad Steben werden umgestaltet: Die erste Fahrt wird eine Stunde vorgezogen, und es werden Umsteigemöglichkeiten in Bad Steben von und nach Kronach und von und nach Kulmbach geschaffen, sagte der Kulmbacher Landrat Klaus Peter Söllner bei der Vorstellung des neuen Angebots. Die Fichtelgebirgslinie bediene neu ab 23. Juli auch das Oberfränkische Bauernhofmuseum in Kleinlosnitz.

Das Freizeitnetz umfasst damit 234 Kilometer Bahnlinien und 235 Kilometer Buslinien in Frankenwald und Fichtelgebirge. Ab dem 21. Juli erfährt das Netz mit dem neuen Verbundnetz "Fichtelgebirge mobil" und zwei neuen Buslinien eine zusätzliche Bereicherung, die Radlern und Wanderern noch mehr Möglichkeiten und Ziel bietet: Die Porzellanlinie zwischen Selb, Wunsiedel und Fichtelberg, sowie die der Main-Eger-Linie zwischen Marktredwitz, Wunsiedel und Weißenstadt bringen eine Erweiterung auf insgesamt 330 Kilometer an Buslinien mit Fahrradanhängern.


Tickets werden anerkannt



"Das Frankenwaldmobilnetz und das Fichtelgebirgemobilnetz wachsen praktisch zu einem Netz zusammen, weil die Fahrkarten gegenseitig anerkannt werden", sagt Michael Beck. Nur im Außenauftritt und in der Vermarktung wird eine Trennung der beiden Marken im jeweiligen Naturraum gemacht.