Zeyern
Strassenbau

Arbeiten an Umgehung von Zeyern kommen wieder ins Rollen

Das Frühjahr steht vor der Tür, die Bausaison wird eingeläutet. Auch bei der Ortsumgehung Zeyern ist die Winterpause beendet.
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Bis 2019 sollen die Arbeiten an der Zeyerner Umgehung dauern. Foto: Ronald Heck
Bis 2019 sollen die Arbeiten an der Zeyerner Umgehung dauern. Foto: Ronald Heck
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"Wer schon mal gebaut hat, weiß, dass es immer wieder Steine wegzuräumen gilt", sagt der Marktrodacher Bürgermeister Norbert Gräbner (SPD). Wie schnell die Hindernisse für die Ortsumgehung Zeyern beseitigt werden, stimmt ihn optimistisch, dass das Großprojekt im Zeitplan bleibt. Mitte 2019 soll die neue Straße fertig werden. Ein Ziel, das Jens Laußmann weiterhin realistisch erscheint. Der Leiter der Servicestelle Kronach des Staatlichen Bauamtes Bamberg erläutert den Stand der Arbeiten nach der kurzen Winterpause.

In der fünften Kalenderwoche wurden die Bautätigkeiten wiederaufgenommen. Augenfällig waren zuletzt Baumfällungen und Arbeiten auf einer Anhöhe am Ortsende von Zeyern in Richtung Erlabrück. "Dort werden zurzeit für den folgenden dritten Bauabschnitt, den Streckenbau, Rodungsarbeiten zur Freimachung des Baufeldes durchgeführt", beantwortet Laußmann die Anfrage unserer Zeitung. Solche Maßnahmen müssen in der Zeit vom 1. Oktober bis 28. Februar durchgeführt werden, das schreibt das Naturschutzgesetz vor.

Zufrieden ist Laußmann mit den Fortschritten bei der Brücke über die Gemeindeverbindungsstraße Zeyern-Roßlach. Dort wird zurzeit der Überbau hergestellt. "Die Firma Glöckle aus Schweinfurt führt ihre Arbeiten plangemäß aus." Zwar habe der Winter eine Zwangspause erfordert, die etwas länger als geplant ausgefallen sei, trotzdem lägen die Arbeiten nur etwa zwei Wochen hinter dem Soll. Auf den Termin für die Fertigstellung der Umgehung werde sich diese Situation gar nicht auswirken. "Im Bereich des Streckenbaus liegen wir im Zeitplan", führt Laußmann auf.


Grundstückserwerb läuft gut

Der Erwerb der benötigten Grundstücke mache ebenfalls große Fortschritte. "Er ist weitgehend abgeschlossen", bestätigt der Leiter der Servicestelle.

Nicht nur diese Einschätzung stimmt Bürgermeister Gräbner zuversichtlich, dass die Arbeiten an der Umgehung weiter zügig vorankommen werden. "Die Leute vom Staatlichen Bauamt machen ihre Sache gut. Es geht vorwärts. Ich bin sehr zufrieden", betont er und lobt das reibungslose Zusammenspiel mit der Gemeinde. Sehr vieles werde vorausschauend geplant, abgesprochen und geregelt. Als Beispiel nennt er einen Wirtschaftsweg im Bereich des Hochwasserdamms, der auf Anregung des Bauamtes als zusätzlicher Radweg genutzt werden soll.
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