Kronach
Unglück

Fahrer aus Auto katapultiert

Bei einem Unfall auf der B85 in Kulmbach sind am Samstag in den frühen Morgenstunden zwei junge Männer aus dem Landkreis Kronach schwer verletzt worden. Der Grund war wohl überhöhte Geschwindigkeit.
Artikel drucken Artikel einbetten
Bei einem Unfall am Samstag früh wurden zwei junge Männer aus dem Landkreis Kronach schwer verletzt. Foto: News5/Fricke
Bei einem Unfall am Samstag früh wurden zwei junge Männer aus dem Landkreis Kronach schwer verletzt. Foto: News5/Fricke
+1 Bild
Zwei Schwerverletzte und zirka 10.000 Euro Sachschaden sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Samstag gegen 2.20 Uhr in Kulmbach ereignete. Offensichtlich war überhöhte Geschwindigkeit die Ursache, wie die Polizei mitteilte. Sowohl der Fahrer als auch der Beifahrer erlitten schwerste Verletzungen.

Ein 20-jähriger Ford-Fahrer aus dem Landkreis Kronach befuhr die B85 von Bayreuth kommend in Richtung Kulmbach. Vor einer Kreuzung überholte der Fahrzeuglenker mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit ein anderes Auto. In der darauf folgenden Linkskurve trieb es den Wagen der jungen Männer gegen den rechten Bordstein. Von dort aus schleuderte er über die gesamte Fahrbahn, prallte frontal gegen eine Sandsteinmauer und letztendlich gegen einen Lichtmast.

Da der Fahrer nicht angeschnallt war, katapultierte es ihn aus dem Ford auf die Straße. Sein Beifahrer erlitt ebenfalls schwerste Verletzungen, weshalb beide umgehend mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus kamen. Trotz einer Notoperation ist der Gesundheitszustand des 20-Jährigen weiterhin kritisch. Sein Mitfahrer ist mittlerweile außer Lebensgefahr.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft kam ein Sachverständiger an die Unfallstelle und unterstützte die Kulmbacher Polizisten bei der Unfallaufnahme. Die Hilfskräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren mit insgesamt 35 Personen im Einsatz. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf mindestens 10.000 Euro. Im Bereich der Unfallstelle war die B85 bis 6 Uhr früh total gesperrt. pol
Verwandte Artikel

Kommentare (0)

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.