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Wirtschaftsplan

FWO investiert über vier Millionen

Die Fernwasserversorgung Oberfranken setzt für das kommende Jahr Akzente.
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Die FWO-Spitze (von links): Verbandsdirektor Markus Rauh und Verbandsvorsitzender Heinz Köhler  Foto: privat
Die FWO-Spitze (von links): Verbandsdirektor Markus Rauh und Verbandsvorsitzender Heinz Köhler  Foto: privat
In der letzten Verbandsversammlung der Fernwasserversorgung Oberfranken (FWO) wurde einstimmig der Wirtschaftsplan für 2016 beschlossen. Dieser hat ein Volumen von 41,2 Millionen Euro, wobei 17,7 Millionen Euro bei Aufwendungen und Erträgen sowie 23,6 Millionen im Vermögensplan veranschlagt sind. "Damit werden neue Investitionen in Höhe von über vier Millionen Euro freigegeben", teilte Verbandsvorsitzender Heinz Köhler mit. Die FWO rechnet wieder mit einer Wasserabgabe von über 14 Millionen Kubikmeter für 2016, vergleichbar mit dem Vorjahr. Demnach ist die FWO weiterhin der größte Wasserversorger Oberfrankens. Rund 80 Mitarbeiter beschäftigt das kommunale Unternehmen derzeit. Mit dem Wirtschaftsplan werde weiter in die bereits gute Substanz der FWO und damit in die Verlässlichkeit der FWO für die Abnehmer in der Region investiert. "Wir nehmen unsere Verantwortung für die Region wahr", so Köhler. Rund 1,7 Mio.
investiert die FWO in Maßnahmen, die im Zusammenhang mit der Kooperation mit dem Zweckverband Frankenwaldgruppe stehen. Im nördlichen Verbandsgebiet hat die FWO das Transportsystem der Frankenwaldgruppe übernommen und saniert dort bereits seit vergangenem Jahr die Anlagen auf eigene Rechnung. Weiterhin ist neben Investitionen in neue Anlagen vor allem die Ertüchtigung von technischen Systemen in der Fernwirktechnik und in der Elektrotechnik im FWO-Netz geplant.
Rund 1,4 Millionen Euro stehen für Ersatzbeschaffungen der Betriebs-und Geschäftsausstattung zur Verfügung. Rund eine halbe Million Euro wird für den Neubau einer Halle am Standort Rieblich beim Wasserwerk veranschlagt. Auch 2016 wird der Betriebsaufwand hoch sein, erklärte der Verbandsdirektor Markus Rauh. Dies hänge vor allem mit dem seit Jahren laufenden Sanierungsprogramm zusammen. "In wichtigen Bereichen wurden Mehrjahresprogramme aufgelegt, beispielsweise bei der Automationstechnik, um den neuesten Stand der Technik zu erreichen", so Rauh weiter. Es zeichne sich ab, dass die Sanierungsmaßnahmen komplex und aufwendig seien, da sie stets im laufenden Betrieb erfolgen müssten. Dennoch werde die FWO den Wasserpreis auf dem abgesenkten Niveau der letzten Jahre belassen. red
 
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