Marktrodach
Bauprojekt

Einzug in die erweiterte Kindertagesstätte in Marktrodach

Der Anbau des Kindergartens "Villa Kunterbunt" in Marktrodach ist fertig. Nun wurde die Schlüsselübergabe gefeiert.
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Bürgermeister Norbert Gräbner hat es sich in einem der weichen Kinderbetten bequem gemacht.  Fotos: Veronika Schadeck
Bürgermeister Norbert Gräbner hat es sich in einem der weichen Kinderbetten bequem gemacht. Fotos: Veronika Schadeck
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Die Schlüsselübergabe anlässlich der Fertigstellung des Krippenbaus des Kindergartens "Villa Kunterbunt" in Marktrodach war am Freitag nicht nur für das Personal ein Freudentag. Auch Bürgermeister Norbert Gräbner (SPD) strahlte, denn die Zeit des "mobilen Anbaus", sprich, der Nutzung eines Containers, ist nun vorbei, und die Kleinen können in ihre neuen Räume einziehen. Die offizielle Einweihung ist zu einem späteren Zeitpunkt.

Was das Kinderherz begehrt

Mit dem Anbau der Kinderkrippe wurden die besten Voraussetzungen für die Betreuung und Förderung von Kindern unter drei Jahren geschaffen. Entstanden ist ein Gruppenraum für 18 Kinder mit großen freistehenden Flächen zum Krabbeln, Laufen lernen und vielem mehr. Geschaffen wurde in der Villa Kunterbunt zusätzlich ein Schlaf- und Wickelraum für die Krippenkinder. Ein Kinderwagenraum, ein Wartebereich für die Eltern sowie ein zentral gelegener Personaltrakt vervollständigen die Funktionalität.

Schon alle Plätze belegt

Insgesamt wurden 571.800 Euro in den Anbau investiert, davon erhielt die Gemeinde eine Zuweisung von der Regierung von Oberfranken in Höhe von 439.100 Euro. Für Norbert Gräbner ist dieser Anbau nun ein weiterer Schritt zu einer familien- und kinderfreundlichen Gemeinde. Dass der Bedarf für Krippenplätze vorhanden ist, steht für den Bürgermeister fest. Denn, obwohl die neuen Räume jetzt erst zum Wochenbeginn bezogen werden konnten, sind sämtliche Plätze belegt.

Die Leiterin des Kindergartens, Waltraud Schultheiß, erklärte, dass ihr Team lange auf diesen Tag gewartet habe. Sie ging auf die veränderten Familienstrukturen ein und betonte, dass es für die Mütter ein wichtiges Anliegen sei, ihre Kinder gut versorgt zu wissen.

Gute Zusammenarbeit

Sie habe das "rasante" Tempo der Fertigstellung beeindruckt, sagte die pädagogische Fachberaterin vom Landratsamt, Michaela Schneider. Sie hob die gute Zusammenarbeit mit der Kindergartenleitung, der Gemeinde und dem HTS-Büro hervor.

Der Geschäftsführer des Ingenieurbüros HTS Plan GmbH, Thomas Kleylein, sprach von einem schönen Auftrag. Er erinnerte daran, dass ursprünglich zirka acht Krippenplätze geplant waren. Nach einer Bestandserhebung im Jahre 2012 und anhand der Kinderzahlen sei aber deutlich geworden, dass mehr Bedarf vorhanden sei.

Noch einige Restarbeiten

Er wies darauf hin, dass in den nächsten Wochen noch Restarbeiten, wie Außenputz oder die Gestaltung der Außenanlage vorgenommen werden. Bis Ende April, also bis zur offiziellen Einweihung, soll der Krippenanbau schließlich ganz fertig gestellt sein.


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