Kronach
Verkehr

Die Kreisstraße 23: 100 Meter machen viel Arbeit

Die KC 23 zwischen Nordhalben und Heinersberg ist voraussichtlich ab Ende des Monats wieder befahrbar.
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Der Kreisrechnungsprüfungsausschuss war unter anderen bei der KC 23 zwischen Nordhalben und Heinersberg, um die aufwändige Baumaßnahme in Augenschein zu nehmen.  Foto: Michael Wunder
Der Kreisrechnungsprüfungsausschuss war unter anderen bei der KC 23 zwischen Nordhalben und Heinersberg, um die aufwändige Baumaßnahme in Augenschein zu nehmen. Foto: Michael Wunder
"Wenn nicht ein extremer Wintereinbruch kommt werden wir in rund vier Wochen fertig sein", meinte Gunther Dressel vom Landratsamt Kronach.

Seit einigen Jahren senkt sich die Fahrbahn auf der Talseite leicht ab. Teilstücke wurde deshalb im Zuge des Unterhalts schon ausgebessert. Ein Gutachten wurde angefertigt. Als vor zwei Jahren eine weitere Absenkung auf dem schwierigsten Teilstück festgestellt wurde, musste die Fahrbahn zunächst gesichert werden. Die bereits im vergangenen Jahr im Haushalt des Landkreises vorgesehene Maßnahme konnte wegen weiterer Voruntersuchungen zunächst nicht verwirklicht werden und musste auf heuer verschoben werden.

Seit Juli ist die Straße nunmehr komplett gesperrt und wird auf einer Länge von nur knapp 100 Metern durch eine Fachfirma gesichert. Dabei musste die Stützkonstruktion erneuert werden. Es wurde eine vernagelte Spritzbetonschale als wirtschaftlichste Lösung eingesetzt.

Der Kreisrechnungsprüfungsausschuss des Kreistages war bei seiner jüngsten Außenprüfung vor Ort und hat sich die 670 000 teure Maßnahme angeschaut. Der Landkreis erhält dafür einen Festbetrag in Höhe von 580 000 Euro durch die Regierung von Oberfranken. Man erhofft sich durch diese aufwändige Maßnahme, dass der Verkehr in Zukunft sicher und leistungsfähig abgewickelt werden kann, sagte Gunther Dressel der zuständige Mitarbeiter am Landratsamt Kronach.

Weiterhin nahm man die Dorferneuerung in Rothenkirchen, wobei auch die KC 9 mit angepasst wird, in Augenschein. Als gelungen bezeichneten die Ausschussmitglieder den Anschluss der KC 18 an die B 85, welche im Zuge des Ausbaues mit vorgenommen wurde. Dort hatte der Landkreis die Straße von Hirschfeld, die in die nunmehr dreispurige B85 einmündet, großflächig umgebaut.

Weitere Anlaufstelle des Rechnungsprüfungsausschusses war der Bauhof in Ludwigsstadt. Dazu haben die Fraktionen schon unterschiedliche Anträge eingereicht.

In naher Zukunft werden sich die Kreispolitiker deshalb erneut mit dem Thema beschäftigen müssen. Insgesamt wurde befürwortet, dass mit dem Deckenneubau der KC 8 zwischen Teuschnitz und Reichenbach noch ein "Schubladenprojekt" kurzfristig eingeschoben und durchgeführt werden konnte.

Neben den für die nächsten Jahre vorgesehenen größeren Straßenbaumaßnahmen, sollen für den Unterhalt die Mittel angehoben werden, damit weitere Projekte dieser Art durchgeführt werden können, war sich der Ausschuss einig.

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