Gössersdorf, heute ein Ortsteil von Weißenbrunn, wurde 1321 erstmals als Gozzendorf erwähnt. Im Dreißigjährigen Krieg herrschte in dem Ort große Not. 1535 brannte die örtliche Kirche völlig ab. Erst 115 Jahre später wurde die Kirche wieder aufgebaut. 1801 gab es in Gössersdorf zwei Bürgermeister. Links der Kirche und der Leß waren etwa sieben Häuser preußisch, die anderen waren bambergisch. Diese Aufteilung war nach neun Jahren zu Ende, als die Markgrafschaft Bayreuth und somit auch das Kulmbacher Land an Bayern ging.

1945 gab es um die 280 Einwohner in Gössersdorf. Dort waren 100 Flüchtlinge untergebracht. 1972 wurde der Stadtsteinacher Landkreis Kulmbach zugeschlagen, seit 1976 gehört Gössersdorf zu Weißenbrunn und damit zum Landkreis Kronach. Aktuell gibt es dort 126 Einwohner und 40 bewohnte Häuser.