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Hirschfeld
Besuch

CSU will selbstständige Grundschulen erhalten

Staatsministerin Emilia Müller (CSU) stattete Hirschfeld einen Besuch ab und sprach dort über die Ziele der CSU.
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Emilia Löffler wurde von Markus Löffler von der örtlichen CSU begrüßt. Fotos: Veronika Schadeck
Emilia Löffler wurde von Markus Löffler von der örtlichen CSU begrüßt. Fotos: Veronika Schadeck
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Die bayerische Staatsministerin für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, Emilia Müller (CSU), war am Mittwochabend in Hirschfeld, um unter anderem über Familienpolitik und Energiewende zu reden. Dabei unterstrich sich auch ihre Verbundenheit zur Gemeinde Steinbach.

Mittlerweile gehört die 62-Jährige fast zum Inventar der Gemeinde. Schon mehrmals weilte sie in Steinbach, um sich die Anliegen ansässiger Unternehmen anzuhören und um diese im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu unterstützen.

Der Abend wurde von den CSU-Ortsverbänden der Gemeinde unter der Federführung von Markus Löffler initiiert. Empfangen wurde die Staatsministerin mit dem Defiliermarsch, dargebracht von den Frankenwaldmusikanten Windheim und mit dem Lied des Männerchores des FC Hirschfeld, "Unser kleines Dorf so wunderschön!"

Es war eine ungezwungene, fast familiäre Stimmung.
Vertreten waren sämtliche Generationen und auch einige Vertreter aus der Kreispolitik. Sie sei gerne der Einladung gefolgt, so die Ministerin, um nach der Maxime "Kurs halten - Impulse setzen" über Politik und über die Ziele der CSU zu sprechen. Wichtige Ziele der CSU seien Vollbeschäftigung bis zum Jahre 2018 und gleichwertige Lebensbedingungen innerhalb Bayerns. Sie ging zudem auf die Energiewende und auf die damit verbundene Herausforderung ein, Versorgungssicherheit zu schaffen und Energie zu wettbewerbsfähigen Preisen zur Verfügung zu stellen. Emilia Müller sei sich bewusst, dass dies gerade für die Region aufgrund der vorhandenen energieintensiven Glasindustrie und der damit direkten und indirekten Arbeitsplätze von immenser Bedeutung sei.

Die Ministerin erwähnte auch die Mütterrente und den Ausbau der Kinderbetreuung. So will der Freistaat Bayern ab September 2014 nun auch im vorletzten Kindergartenjahr einen Beitragszuschuss in Höhe von 50 Euro monatlich pro Kind leisten. Bereits bis dato sei das letzte Kindergartenjahr faktisch kostenfrei gemacht worden. Bezüglich der Bildung sprach sie von drei Schulgarantien. So soll es in den nächsten Jahren keine neuen Schulreformen geben. Jede selbstständige Grundschule soll erhalten bleiben, und bis zum Jahre 2018 soll es an allen Schulen für jeden Schüler bis 14 Jahre ein Ganztagesangebot geben.

Weiterhin sollen Seniorengenossenschaften ins Leben gerufen werden, es sollen Wohngemeinschaften für die ältere Generation entstehen, in denen man sich gegenseitig unterstützt. Jugendliche, die einen weiteren Weg zum Ausbildungsplatz bewältigen müssen, sollen Mobilitätshilfen gewährt werden. Zudem würden Betriebe gefördert, die erstmals Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen.

Emilia Müller sprach noch weitere Ziele und Erfolge der Bayerischen Staatsregierung an. Sie stellte aber auch klar, dass die Politik nur die Rahmenbedingungen schaffen könne. Letztendlich sind es aber die Bürger, die ihre Heimat gestalten.
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