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Kronach
Polizeibilanz

Beim Kronacher Freischießen gab es viel weniger Zoff

Das Kronacher Freischießen 2016 verlief sehr friedlich. Das zeigt die Statistik der Polizeiinspektion Kronach auf.
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Das Freischießen ist vorüber. Die Polizei zieht eine positive Bilanz der Festtage. Foto: Marco Meißner
Das Freischießen ist vorüber. Die Polizei zieht eine positive Bilanz der Festtage. Foto: Marco Meißner
Das Kronacher Freischießen 2016 setzte positive Akzente. Schützen, Schausteller und Rotes Kreuz äußerten sich bereits zufrieden über den Verlauf des Volksfestes. Nun zieht auch die Kronacher Polizei ein erfreuliches Fazit ihrer Einsätze: "Bei prognostizierten 260.000 Besuchern gab es fast keine Straftaten."

Wie Polizei-Pressesprecher Manfred Fugmann erläutert, gab es an den elf Festtagen lediglich sieben Körperverletzungen - davon nur vier auf dem Festgelände selbst. Die Zahlen beinhalten nämlich auch die Geschehnisse im Bereich bis hin zum Bahnhof. Im Vorjahr hatte die Polizei noch 26 Körperverletzungen festgestellt.


Neues Konzept ist gute Basis für künftige Feste

In anderen Bereichen fühlt sich die Polizei in ihrer Arbeit ebenfalls von der Statistik bestätigt: Die Zahl der Sachbeschädigungen ist von sechs auf zwei gesunken, Beleidigungen gab es nur drei, und lediglich vier Alkoholsünder - darunter ein Fahranfänger - wurden hinter dem Steuer erwischt. Eine Alkoholfahrt wurde unterbunden, und ein Fall des Widerstands gegen die Maßnahmen der Beamten wurde registriert. Mit so genannten Alkoholleichen musste sich die Polizei zweimal befassen. Sieben Diebstähle wurden erfasst, aber viermal handelte es sich bei der Beute lediglich um einen Maßkrug.

"Wir sind sehr zufrieden", zieht Fugmann Bilanz. "Das Freischießen war ein sehr, sehr friedliches Fest." Dieses Resultat führt er darauf zurück, dass das neue Sicherheitskonzept, das mit allen Beteiligten erarbeitet worden sei, sehr gut umgesetzt worden sei und funktioniert habe. "Es hat viel bewirkt", betont der Pressesprecher der Kronacher Polizei.

Nicht nur die Präsenz der Polizei und des Sicherheitsdienstes habe ihren Teil dazu beigetragen; beispielsweise auch die Taschenkontrollen hätten gezeigt, dass sich die Festbesucher auf die neuen Sicherheitsmaßnahmen eingestellt und vernünftig gehandelt haben. "Es wurde nichts Nennenswertes gefunden", so Fugmann. Das Sicherheitskonzept habe sich also bewährt und könne somit "als Basis für künftige Feste dienen".

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