Kronach
Nutzung

Aus der "Kreuzbergklause" wird ein Wohngebäude

Die Entscheidung über die Zukunft der "Kreuzbergklause" zwischen Kronach und Marktrodach steht nun fest.
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Die "Kreuzbergklause" - im Hintergrund ist der Turm der Kapelle zu sehen - war viele Jahre eine Gaststätte. Nun wird sie zu einem Wohngebäude umgebaut. Foto: Archiv/Marco Meißner
Die "Kreuzbergklause" - im Hintergrund ist der Turm der Kapelle zu sehen - war viele Jahre eine Gaststätte. Nun wird sie zu einem Wohngebäude umgebaut. Foto: Archiv/Marco Meißner
Aus der langjährigen Gaststätte "Kreuzbergklause" wird ein privates Wohnhaus, wie das katholische Pfarramt St. Johannes der Täufer am Donnerstagnachmittag mitteilte.

"Die Kreuzkapellenstiftung Kronach hat heute mit Urkunde im Kronacher Notariat bezüglich des Gebäudes der ,Kreuzbergklause‘ Cornelia Gion ein Erbbaurecht auf die Dauer von 99 Jahren eingeräumt", schreibt Stadtpfarrer Thomas Teuchgräber in der Pressemitteilung. Die neue Nutzerin des Gebäudes ist in Kronach aufgewachsen und will mit ihrer Familie in ihre Heimat zurückkehren. Daher werden die Räume der "Klause" zu Wohnzwecken umgebaut. Die ehemalige Gaststätteneinrichtung ist inzwischen bereits entfernt worden.

Bereits im Juli 2016 hatte unsere Zeitung darauf hingewiesen, dass kein neuer Pächter für eine gastronomische Nutzung im großen Stil in Sicht war und sich die Kirche sowie die Kreuzkapellenstiftung auch anderen Nutzungsmöglichkeiten gegenüber aufgeschlossen zeigte. Elf Interessenten hatten zu diesem Zeitpunkt ihr Interesse angemeldet. Wie Teuchgräber damals feststellte, ist die Kapelle rund 450 Jahre alt, nur 80 Jahre lang gab es dort eine Gaststätte.


Umbaukosten trägt die Pfarrgemeinde

Wie am Donnerstag weiter mitgeteilt wurde, wird nach circa vierwöchiger Renovierung der Innenraumschale der Spitalkirche St. Anna in Kronach diese am Pfingstsonntag, 4. Juni, mit der festlichen Eucharistiefeier um 8 Uhr mit Domkapitular Thomas Teuchgräber wieder eröffnet. "Die Maßnahmen wurden mit dem Landesamt für Denkmalschutz abgestimmt und von Fachfirmen ausgeführt", heißt es. Malerarbeiten, neue Sitzpolster, neue Kirchenteppiche und eine neue Liedanzeige standen auf der Liste der Investitionen. "Die Kosten all dieser Verschönerungsmaßnahmen für die Spitalkirche trägt die Pfarrgemeinde St. Johannes." Das Erzbistum Bamberg gibt zu den Kosten aus den Kirchensteuereinnahmen einen Zuschuss von 20 Prozent.

Ab dem Pfingstsonntag werden wieder alle regelmäßigen Sonntags- und Werktagsgottesdienste sowie Anbetungsstunden und Andachten in der Spitalkirche stattfinden.
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