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Reitsch
Entwicklung

Alle Reitscher können mitmachen

Bei einer Bürgerversammlung haben die Projektgruppen ihre Vorschläge zur einfachen Dorferneuerung vorgestellt. Für die Reitscher ist es eine große Chance, ihren Ortskernbereich selbst zu gestalten und die Wohn- und Lebensqualität zu erhöhen", sagt Bürgermeister Rainer Detsch.
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Felix Bayer und Maria Schneider erörtern die Vorschläge der Projektgruppe mit Hilfe einer Pinnwand. Die Bürger verfolgten aufmerksam die Ideen und spendeten für die gelungenen Beiträge viel Applaus.Foto: Hofmann
Felix Bayer und Maria Schneider erörtern die Vorschläge der Projektgruppe mit Hilfe einer Pinnwand. Die Bürger verfolgten aufmerksam die Ideen und spendeten für die gelungenen Beiträge viel Applaus.Foto: Hofmann
Bei der einfachen Dorferneuerung in Reitsch ist für Bürgermeister Rainer Detsch "der Schlüssel zum Erfolg die Einbindung der Bürger". Verschiedene Projektgruppen stellten ihre Ausarbeitung von Vorschlägen für eine schönere Dorfmitte (mit Dorfplatz und Grünbach) in der Bürgerversammlung am Freitag im Gasthaus Porzelt, vor.

Die von den Teilnehmern erarbeiteten Vorschläge wurden von zehn Moderatoren vorgestellt und erörtert. In verschiedenen Schwerpunkten stellten sie den ihrer Meinung nach erstrebenswerten Soll-Zustand, dem Ist-Vergleich gegenüber. In den Vorschlägen fanden die zukünftige Gestaltung von Straßen, Brücken, des Grünbachs, des Dorfplatzes, ein Kinderspielplatz und vieles mehr, Berücksichtigung.


Der Jüngste ist 16

Der Jüngste im Kernteam ist Felix Bayer (16 Jahre). Er hat in Pressig seine mittlere Reife abgeschlossen und ist als Auszubildender in der Stadtverwaltung Kronach tätig. Seine Intention zur ehrenamtlichen Mitarbeit ist es, dass er seinem Heimatort treu bleiben möchte und dazu gehört auch, Engagement an den Tag zu legen. Und genau dazu biete ihm die Dorferneuerung mit Gestaltung des Dorfplatzes eine gute Möglichkeit, sagt er. "Schließlich will ich noch Jahrzehnte hier verbringen und möchte, dass sich auch meine Kinder hier wohlfühlen. Ich kann dann einmal sagen, ich habe bei der Gestaltung dieses Lebensraums mitgewirkt."

Die Reitscher wollen ihre Dorfmitte als soziale Mitte beleben und hier wieder einen aktiven Mittelpunkt für die Dorfgemeinschaft schaffen. Bürgermeister Rainer Detsch und der das Projekt begleitende Architekt Gerd Peter Lauer riefen nochmals dazu auf, "Jeder kann mitmachen und ist willkommen in den Projektgruppen".

Infobox für Vorschläge

Es soll auch eine sogenannte Infobox an der Informationstafel in der Dorfmitte angebracht werden. Sie kann von allen genutzt werden, die der Vorschläge und Ideen zu Papier bringen wollen, sich aber nicht persönlich in den Projektgruppen einbringen möchte.

Für die Präsentation gab es viel Applaus für das Projektteam. "Für die Reitscher ist es eine große Chance, ihren Ortskernbereich selbst zu gestalten und die Wohn- und Lebensqualität zu erhöhen. Die starke Einbeziehung der Bürger bei der Mitgestaltung ist auch eine große Chance, die Dorfgemeinschaft zu stärken".

In zwei bis drei Jahren realisieren

Für die "einfache Dorferneuerung" habe man sich vor allem entschieden, weil diese relativ zügig und im überschaubaren Zeitraum von zwei bis drei Jahren realisierbar ist. Es werde nun monatlich mindestens einmal ein Treffen geben, in dem Ideen und Vorschläge ausgearbeitet werden. "Ich kann mir vorstellen, wenn diese Dorfmitte bis 2017 neu gestaltet ist, dass in Reitsch die Bürger das ganze Jahr über ein Kirchweihgefühl haben", meinte das Gemeindeoberhaupt scherzhaft in Anspielung auf die Aussage von Architekt Lauer, dass in Ebersdorf, um den durch die einfache Dorferneuerung neu gestalteten Anger das halbe Jahr Kirchweih gefeiert wird.

In der Bürgerversammlung informierte Detsch ferner über Maßnahmen die in Kürze in Reitsch in Angriff genommen werden. Der Hauptweg durch den Friedhof wird neu gepflastert. Zum sogenannten Hexennest wird die Zufahrt des Flurweges zum Schulweg auf vier Meter verbreitert, die Haßlachbrücke in Haßlach wird nur noch als Fuß- und Radweg begehbar sein. Der Engelessteg wird dieses Jahr barrierefrei neu gebaut und dabei verbreitert.

Flächendeckend mindestens mindestens über 30 bis 50 MBit/Sekunde

Der Kanal in der Büttnerszeche wird wohl erst in zwei Jahren begonnen. Der Internet-Ausbau wird flächendeckend in ganz Stockheim auf mindestens über 30 bis 50 MBit/Sekunde ausgebaut und auch der Bürgerbus wird ab Montag, 2. März, in Stockheim verkehren. Haltestellen und Fahrtzeiten sind auf der Homepage der Gemeinde Stockheim vermerkt. Man kann sie auch im Rathaus erfragen.

Folgende Projektgruppenmoderatoren informierten bei der Bürgerversammlung: Ansgar Bayer, Felix Bayer, Gerald Bayer, Stefan Hoderlein, Joachim Hofmann, Siegfried Lang, Jörg Roth, Maria Schneider, Roland Völk, Gerhard Wolf. Zum Kernteam gehören außerdem Sibylle Horn, Josef Porzelt, Michael Porzelt, Alexander Reif und Matthias Welscher.




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