Wegen des steigenden Bedarfs in den Bereichen Patientenfahr-, Hausnotrufdienst, Mobiler Notruf und Menüservice hat sich der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) dazu entschlossen, diese Dienste gesondert zusammenzufassen und unter eine eigene Leitung zu stellen. Dafür wurde in Unterrodach ein Service-Büro eingerichtet, das von Ingo Holzmann geleitet wird.

"Die Arbeit macht mir sehr viel Spaß", lobte Holzmann das familiäre Umfeld im ASB. Wie er erklärte, sollen nicht nur die mobilen Dienste im Wohlfahrtsverband weiter ausgebaut werden. Auch in den Bereichen Ersthelfer-, Erste-Hilfe-Ausbildung oder auch in Kursen in Bezug auf Kinder-Notfällen will der ASB verstärkt aktiv sein: "Die Nachfrage ist da", betonte Holzmann.

Bevor der Service-Büroleiter für die Tätigkeit gewonnen werden konnte, lag die Verantwortung der mobilen Dienste mit in der Hand von ASB-Kreisgeschäftsführer Thomas Scholz. "Die mobilen Dienste haben sich explosionsartig entwickelt. Das ging schneller, als ich gedacht habe", erklärte Scholz den notwendigen Schritt in Unterrodach und verwies nicht zuletzt auch auf die Herausforderungen des Neubaus eines Seniorenheimes in Rothenkirchen. Besonders der Fahrdienst habe sich sehr positiv entwickelt, unterstrich der Geschäftsführer eine Steigerung des Aufkommens allein im vergangenen Jahr um rund 15 Prozent.

In der Zwischenzeit erfolgt die Disposition des Fahrdienstes über eine Zentrale in Coburg, an die auch andere ASB-Verbände angeschlossen sind: "Wir werden dadurch schneller und flexibler und erreichen eine wesentlich effizientere Auslastung unserer Fahrzeuge", betonte Scholz.

ASB-Kreisvorsitzende Christa Steiger, zeigte sich erfreut über die neuen Räumlichkeiten an einem zentralen Standort und war voller Stolz über die positive Entwicklung des ASB-Kreisverbandes: "Der ASB wächst, blüht und gedeiht." Angesichts der immer älter werdenden Bevölkerung sei es wichtig, entsprechende Angebote zu machen, so Christa Steiger.

Bürgermeister Norbert Gräbner wies auf den Ausbau der Infrastruktur in der Gemeinde in den vergangenen Jahren hin. Mit dem Servicebüro des ASB sei nun ein weiterer Schritt gemacht worden: "Das wertet die Gemeinde auf", verdeutlichte der Bürgermeister und verwies damit nicht zuletzt auf Arbeits- und Ausbildungsplätze.