Steinberg
Förderung

75 Prozent Zuschuss für Kreisstraße in Steinberg

Der Freistaat Bayern gewährt dem Landkreis einen Festbetrag von 865.000 Euro auf die zuwendungsfähigen Kosten von 1.155.000 Euro. Die etwa 300 Meter lange Baumaßnahmen kostet wahrscheinlich bis zu eineinhalb Millionen Euro.
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Mit dem Kanalbau begann die Sanierung des 300 Meter langen Kreisstraßenstücks.  Foto: Friedwald Schedel
Mit dem Kanalbau begann die Sanierung des 300 Meter langen Kreisstraßenstücks. Foto: Friedwald Schedel
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Der sehr aufwendige und teure Ausbau eines Teilstücks der Kreisstraße 28 am Ortsausgang von Steinberg Richtung Eibenberg wird mit etwa 75 Prozent der förderfähigen Kosten bezuschusst. Das teilte Landtagsabgeordneter Jürgen Baumgärtner (CSU) mit.

Der Ausbau der Ortsdurchfahrt Steinberg/KC 28 in Richtung Eibenberg gelte als förderfähige Maßnahme nach dem Bayerischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz und werde mit 865.000 Euro bezuschusst, habe ihm Innenminister Joachim Herrmann (CSU) auf Nachfrage mitgeteilt. Die veranschlagten Gesamtkosten betragen laut Herrmann 1 255 000 Euro. Davon sind 1.155.000 Euro zuwendungsfähig. Hierzu wird bei vollständiger Verwirklichung der Maßnahme eine Festbe tragsförderung in Höhe von 865.000 Euro in Aussicht gestellt.
"Ich freue mich über diese Förderung, mit der die Verkehrsverhältnisse verbessert werden", so Baumgärtner.


Die Bauwerke müssen ruhen

Gunther Dressel von der Tiefbauverwaltung des Landratsamts Kronach bezeichnete die Bauarbeiten als sehr aufwendig. Zwischen der Abzweigung Hofwiese und dem Rathaus muss entlang des Bachs eine Stützmauer errichtet werden. Auch auf der anderen Straßenseite ist eine Stützmauer nötig, weil sich der Hang bereits bewegt hat, die Böschung nicht standfest ist. Auch der Durchlass für den Tiefenbach muss neu gebaut werden. Nach dem Betonieren soll das jeweilige Bauwerk eine Zeitlang ruhen und aushärten. Beim Bau des Durchlasses für den Tiefenbach und wenn asphaltiert wird, ist keine Öffnung der Baustelle zu den Zeiten, an denen die Arbeiter Feierabend haben, möglich. Ansonsten wird ein Befahren der Baustelle außerhalb der Arbeitszeiten ermöglicht, weil die Umleitung über Tschirn und Birnbaum so lang ist.

Die 300 Meter Ausbaustrecke kosten den Landkreis richtig viel Geld, weil die Bauwerke so aufwendig sind. Etwa 1,5 Millionen Euro werden nach Gunter Dressels Schätzung zu zahlen sein. 100.000 Euro entfallen auf die Gemeinde Wilhelmsthal.
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