Gundelsdorf
Kirche

7000 Euro teure Orgel geweiht

In Gundelsdorf wurde in der St.-Josef-Kapelle das neue Instrument geweiht. Anlass dafür war die Kirchweih.
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Die Orgelweihe in der St.-Josef-Kapelle in Gundelsdorf fand während des ökumenischen Kirchweihgottesdienstes statt, der von Diakon Konrad Funk (links) und Pfarrer Foltin (rechts) gestaltet wurde. Mit im Bild Organist Georg Kestel und ein Teil vom gemischten Chor "Liederkranz sing mit Gundelsdorf und Umgebung".  Foto: K.- H. Hofmann
Die Orgelweihe in der St.-Josef-Kapelle in Gundelsdorf fand während des ökumenischen Kirchweihgottesdienstes statt, der von Diakon Konrad Funk (links) und Pfarrer Foltin (rechts) gestaltet wurde. Mit im Bild Organist Georg Kestel und ein Teil vom gemischten Chor "Liederkranz sing mit Gundelsdorf und Umgebung". Foto: K.- H. Hofmann

Zur Kirchweih in Gundelsdorf fand ein ökumenischer Kirchweihgottesdienst mit Orgelweihe in der St.-Josef-Kapelle statt. Wenn man auch nur eine kleine Kapelle für die Gottesdienste zur Verfügung hat, so gedenkt man doch alljährlich der Einweihung, die am 1. August 1952 nach Umbauarbeiten des 1909 errichteten Gebäudes stattfand. Zunächst diente die Kapelle als Schulkapelle für die landwirtschaftliche Berufsschule und die Volksschule. Als beide Institutionen 1968 aufgelöst wurden, nahmen sich die beiden Kirchengemeinden, die katholische Pfarrgemeinde Mariä Geburt Glosberg und die evangelische Kirchengemeinde St. Laurentius Burggrub, des Erhaltes der Kapelle an.

7000 Euro Kosten

Zum Gottesdienst gehört natürlich auch eine Orgel. Seit November vergangenen Jahres ertönt in der Kapelle die neue Ahlhorn-Elektro-Orgel. Sie konnte im ökumenischen Festgottesdienst von Diakon Konrad Funk und Pfarrer Michael Foltin gesegnet werden. Die Kosten der Orgel (zirka 7000 Euro) werden zu 75 Prozent von der katholischen Pfarrei und zu 25 Prozent von der evangelischen Kirchengemeinde getragen. Zum Einweihungsgottesdienst durfte die neue Orgel der langjährige Organist aus Glosberg, Georg Kestel, spielen. Er ist seit über vier Jahrzehnten zuverlässiger Organist in der Wallfahrtskirche Mariä Geburt Glosberg. Und das Königsinstrument kam mit sauberen, klaren Klängen gut bei den Gläubigen an.

Der Gottesdienst wurde zudem vom Gesangverein "Liederkranz sing mit mir Gundelsdorf und Umgebung" mit gemischtem Chor unter Leitung von Herbert Clerico begleitet. Mit der Querflöte umrahmte zudem Johanna Gerber die Gesänge.

"Nicht alles lässt sich in Worte fassen und ausdrücken. Der Klang von Musik in den Ohren bringt Wahrheit in die Herzen. Musik regt Gedanken und Gefühle an und geht unter die Haut und bringt Unausgesprochenes zu Gehör. Schlicht gesagt, Musik bringt Leben zum Klingen", sagte Diakon Konrad Funk in einer kurzen Ansprache zur Überleitung zur Segnung der Orgel.

Pfarrer Michael Foltin erinnerte daran, dass kirchliche Gebäude nicht vererbbar sind. "Aber als Christen sind wir Erbe der Kirche, denn sie ist zur Verkündigung von Gottes Wort und der frohen Botschaft erbaut."

Der Musikverein Glosberg erfreute die Bewohner von Gundelsdorf am Samstag mit traditionellen Ständela von Haus zu Haus.

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